Dienstag, 13. Januar 2015

Laut Kamerun 143 Boko-Haram-Kämpfer bei grenznahem Angriff getötet

Im Norden Nigerias wütet Boko Haram schlimmer denn je. Für ihre Selbstmordattentate setzt die islamistische Terrororganisation inzwischen sogar Kinder ein. Doch das Nachbarland Kamerun hat der Gruppe jetzt einen schweren Schlag versetzt.

Foto: © APA/AP

Die Streitkräfte Kameruns haben Regierungsangaben zufolge im Norden des Landes 143 Kämpfer der nigerianischen Terrororganisation Boko Haram getötet. Hunderte der radikalen Islamisten hatten den grenznahen Militärstützpunkt Kolofata angegriffen und wurden zurückgeschlagen, wie Regierungssprecher Issa Tchiroma Bakary am Dienstag mitteilte.

Unmittelbar nach den Kämpfen vom Montag hatten die Streitkräfte von 33 getöteten Angreifern gesprochen, aber angedeutet, dass die Zahl deutlich höher liegen könnte.

Boko Haram will im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten einen Gottesstaat errichten. Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe in dem ölreichen westafrikanischen Land sind bereits Tausende Menschen ums Leben gekommen.

dpa

stol