Dienstag, 16. Januar 2018

Lega-Kandidat macht bei Aussagen über „weiße Rasse“ keinen Rückzieher

Der Mitte-rechts-Kandidat für die Präsidentschaft der norditalienischen Region Lombardei, Attilio Fontana, der mit Aussagen über die wegen der Migrationswelle bedrohte „weiße Rasse“ für Eklat gesorgt hatte, macht trotz scharfer Polemik keinen Rückzieher. „Das Problem der Migration muss in Angriff genommen werden“, sagte Fontana, Spitzenpolitiker der Lega Nord, laut Medienangaben.

Fontana bewirbt sich bei den Regionalwahlen am 4. März um die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Roberto Maroni.
Fontana bewirbt sich bei den Regionalwahlen am 4. März um die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Roberto Maroni. - Foto: © LaPresse

„Auch in der italienischen Verfassung ist von Rassen die Rede. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich einen unangebrachten Ausdruck verwendet habe. Doch das Problem der Migration muss in Angriff genommen werden, denn die Lage droht zu explodieren. Als Italiener schäme ich mich über Migranten, die in verlassenen Häusern leben und die kriminell werden müssen, um zu überleben“, so Fontana.

Fontana bewirbt sich bei den Regionalwahlen am 4. März um die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Roberto Maroni, der ebenfalls der ausländerfeindlichen Lega Nord angehört. Er geht gegen den sozialdemokratischen Kandidaten Giorgio Gori ins Rennen.

apa

stol