Die Wähler in der Extremistenhochburg Derna und in Städten im Süden des Landes erhalten an diesem Donnerstag eine zweite Chance, nachdem Boykotteure und radikale Islamisten die Abstimmung dort vor einer Woche behindert hatten.In Derna hatten bewaffnete Islamisten die Wähler vertrieben und sie als „Ungläubige“ beschimpft. Im Süden verhinderten Angehörige ethnischer Minderheiten die Verteilung der Wahlunterlagen, weil ihnen die Zahl der für sie reservierten Sitze nicht ausreichte.Unter den Wahlsiegern vom vergangenen Donnerstag sind neben einigen Islamisten auch zahlreiche Politiker, die dem liberalen Spektrum zugerechnet werden. Einer von ihnen ist Ali al-Tarhuni, der während des Aufstandes gegen Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi 2011 Öl-Minister der ersten Übergangsregierung war.apa/dpa