Freitag, 26. Mai 2017

Manchester-Anschlag – Außenminister Tillerson bedauerte US-Leck

US-Außenminister Rex Tillerson hat sein Bedauern über die Veröffentlichung heikler Informationen zum Terroranschlag von Manchester in den USA ausgedrückt.

„ Bedauerlich“ sei der Vorfall gewesen, so US-Außenminister Rex Tillerson.
„ Bedauerlich“ sei der Vorfall gewesen, so US-Außenminister Rex Tillerson. - Foto: © APA/AFP

Sein Land übernehme die „volle Verantwortung“ für das Leck, sagte Tillerson am Freitag in London.

„Die besondere Beziehung unserer beiden Länder wird diesen bedauerlichen Vorfall sicherlich überstehen“, so der US-Außenminister. Es war der erste Besuch Tillersons in Großbritannien seit seinem Amtsantritt.

„Getrübte Beziehung“„ Bedauerlich“

Das Vertrauen zwischen Washington und London war zeitweise getrübt, nachdem US-Behörden den amerikanischen Medien britische Ermittlungsergebnisse zu der Terror-Attacke in Manchester zugespielt hatten. Aus Fahndungsgründen sollten diese noch geheim gehalten werden. Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen hatten die britischen Beamten den Informationsaustausch am Freitag wieder aufgenommen. US-Präsident Donald Trump hatte der britischen Premierministerin Theresa May zugesagt, Informationslecks zu schließen.

Tillersons Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Boris Johnson war vom Außenministerium in London als „Ausdruck der Solidarität“ zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA nach der Terror-Attacke in Manchester angekündigt worden. Dort hatte ein 22-jähriger Selbstmordattentäter am Montag mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

apa/dpa

stol