Donnerstag, 07. Januar 2016

Mann bei Anschlagversuch auf Pariser Polizei erschossen

Am Jahrestag des Terroranschlags auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat die französische Polizei am Donnerstag einen Mann vor einer Polizeistation im Norden von Paris erschossen. Der Angreifer habe eine Sprengstoffweste getragen und „Allah Akbar“ ("Allah ist groß") gerufen, wie die französische Regierung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Das Pariser Stadtviertel, in dem die tödlichen Schüsse fielen, wurde von der Polizei großräumig abgeriegelt.
Das Pariser Stadtviertel, in dem die tödlichen Schüsse fielen, wurde von der Polizei großräumig abgeriegelt. - Foto: © APA/AFP

Laut Medienberichten soll der Mann zudem mit einem Messer bewaffnet gewesen sein. Polizeibeamte hätten ihn niedergeschossen, noch bevor er in das Polizeirevier im Viertel „Goute d'Or“ im 18. Arrondissement vordringen habe können.

Augenzeugen berichteten von „zwei bis drei“ Schüssen. Das Viertel war laut Anrainern großräumig abgeriegelt, die Bewohner seien angewiesen worden, die Fenster zu schließen und Balkone nicht zu betreten.

apa

stol