Sonntag, 24. Juni 2018

Maratona: Das Gadertal im Rad-Fieber

Am Sonntag, 01. Juli, hat sich das Gadertal wiederum im Ausnahmezustand befunden. Mehr als 9000 Radsportler gingen bei der Maratona dles Dolomites an den Start. Das Rennen fand "im Zeichen des Gleichgewichts" statt.

Ein echtes Radfest: Die Maratona.  Foto: Freddy Planinschek
Ein echtes Radfest: Die Maratona. Foto: Freddy Planinschek

Bei der 32. Maratona dles Dolomites am Sonntag, 01. Juli, gingen wieder Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Politik aus Südtirol und Italien an den Start sowie Hobbysportler aus der ganzen Welt.

Zu den namhaften Teilnehmern zählten unter anderem Elia Viviani, Sieger von vier Etappen des Giro d’Italia, Miguel Indurain, Alessandro Zanardi, Davide Cassani, Paolo Bettini, Manfred und Manuela Mölgg, Dorothea Wierer, Lisa Vitozzi, Dominik Windisch, Federico Pellegrino, Christof Innerhofer, Antonio Rossi, Yuri Chechi und viele mehr. 

Insgesamt starteten auch diesmal 9000 Radler aus über 60 Nationen. Sie sind die glücklichen, die unter den 32.400 Anfragen einen Startplatz ergattern konnten. 

Es galt die Dolomitenpässe, genau gesagt 7 an der Zahl, zu überwinden: Pordoi, Sella, Campolongo, Falzarego, Gardena, Valparola, Giau, die allesamt für den Verkehr gesperrt waren.

Die Siege auf der langen Strecke holten sich Tommaso Elettrico und Christina Rausch. 

Im Zeichen des Gleichgewichts 

Die Maratona war dieses Jahr dem Gleichgewicht, auf Ladinisch ecuiliber, gewidmet. „Weil unsere geliebten Gebirgspässe, unsere geliebten Dolomiten, die uns allen gehören, die wir hier wohnen und die Schönheit dieser Berge genießen, mehr Gleichgewicht brauchen. Denn ein Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur ist immer unerlässlicher und notwendig für das Überleben unseres Planeten,“ betonen die Organisatoren um OK-Chef Michil Costa. 

Rund um die Maratona gab es auch heuer wider ein reichhaltiges Rahmenprogramm. 

STOL war dabei und zeigt die besten Bilder. 

stol