Montag, 15. April 2019

Maria Oberprantacher: Pflege als Beruf(ung)

Pflege ist eine Herausforderung, für Maria Oberprantacher eine besonders spannende: Sie trägt die Verantwortung über 300 Pflegekräfte. „Die Südtiroler Frau“ stellt die Pflegedirektorin der Stiftung St. Elisabeth vor.

Maria Oberprantacher trägt die Verantwortung über 300 Pflegekräfte. - Foto: DLife
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Maria Oberprantacher trägt die Verantwortung über 300 Pflegekräfte. - Foto: DLife

Schon als Grundschülerin wusste Maria Oberprantacher: „Ich möchte einmal das tun, was die Klosterfrau im Armenhaus tut.“ Damals in den 1960er-Jahren kümmerten sich draußen in den Dörfern vorwiegend Ordensleute um pflegebedürftige Menschen. Seniorenwohnheime im heutigen Sinn gab es kaum. Man sprach deshalb ganz banal von Armenhäusern.

Mittlerweile hat sich viel geändert. Pflege gehört heute zu den großen Herausforderungen der Zeit, Pflegenotstand zu den Schlagworten in den Medien. Und Maria Oberprantacher ist mittendrin. Die gelernte Krankenpflegerin aus dem Passeiertal hat im Laufe ihrer beruflichen Karriere Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche der Pflege bekommen. Heute hat  die 57-Jährige die Verantwortung über rund 300 Pflegekräfte, die in den Strukturen der Stiftung – Martinsbrunn in Meran, Jesuheim in Girlan und Grieserhof in Bozen – arbeiten. Demnächst wird ein weiteres Seniorenheim in Mühlbach dazukommen.

Die „Südtiroler Frau“ hat mit Maria Oberprantacher über den Pflegeberuf, den Pflegenotstand und über den Grund gesprochen, warum sie ihre Arbeit trotz vieler Hürden gerne macht. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ist ab 15. April am Kiosk zu haben.

D

stol