<b>Von Florian Mair</b><BR /><BR />Dann schwärmt er schon wieder von seiner Arbeit in Rodeneck: „Ich habe zum Glück keinen monotonen Job, bin umgeben von wohlwollenden Leuten – und die Natur liegt direkt vor der Tür“, betont der gebürtige Oberpusterer, ein erfahrener Psychologe und Psychotherapeut mit Leib und Seele. Seine Freizeit verbringt Fronthaler auf unterschiedliche Weise. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240899_image" /></div> <h3> Die Musik als Lebensbegleiter</h3>Musik begleitet Martin Fronthaler schon seit seiner Kindheit. Damals lernte er Akkordeon – „das steht heute im Keller“, erzählt der 59-Jährige. Die Leidenschaft zur Musik ist aber geblieben. Heute findet er Entspannung bei Pop- und Rockkonzerten, manchmal auch bei Klassik oder im Theater. „Das tut einfach gut. Diese Energie, die Menschen, die Musik – das ist etwas ganz Besonderes“, betont Fronthaler. Oft geht er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus seiner alten Studentengemeinschaft. Auch im Auto läuft fast immer Musik – „eigentlich schon seit jeher“.<h3>Familienmensch mit sportlichem Sohn</h3>Ein wichtiger Teil seines Lebens ist neben Ehefrau Barbara sein Sohn Samuel, 17 Jahre alt und leidenschaftlicher Freerunner und Parcoursläufer. „Er trainiert unheimlich viel und ist auch sehr erfolgreich. Samuel war sogar einmal Jugendweltmeister“, erzählt der Vater stolz. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240902_image" /></div> <BR />Um mehr gemeinsame Zeit zu verbringen, hat sich auch Martin Fronthaler an das Hobby seines Sohnes herangewagt. „Natürlich als alter Herr“, fügt der Pusterer schmunzelnd hinzu. Gemeinsam trainieren sie regelmäßig in einer großen Halle in Hall in Tirol – Vater und Sohn, Bewegung und Spaß inklusive.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240905_image" /></div> <h3> Zwischen Motorenlärm und der Stille der Natur</h3>Und wenn die warme Jahreszeit naht, zieht es Martin Fronthaler aufs Motorrad. „Ich kann den Frühling fast nicht erwarten, um meine Maschine wieder aus der Garage zu holen“, sagt er. Seine Frau sieht das allerdings mit gemischten Gefühlen – „sie mahnt, dass es verdammt gefährlich sei“. Trotzdem bleibt das Gefühl von Freiheit auf zwei Rädern ein Fixpunkt in seinem Leben.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240908_image" /></div> <BR />Neben der Geschwindigkeit liebt Fronthaler aber auch das Gegenteil: die Ruhe der Natur. Der Psychologe wandert gerne, geht spazieren, genießt die Umgebung. „Ich bin kein Bergsteiger, aber ich brauche die Natur, um abzuschalten.“ Und im Winter steht der Familienvater gerne auf Skiern – in Südtirol und auch in seiner Wahlheimat, dem Bundesland Tirol. <h3> Reisen, tanzen,lesen und leben</h3>Und auch das Reisen gehört dazu – allerdings nicht als großes Abenteuer, sondern als bewusste Auszeit. Städtereisen mit Freunden, quer durch Europa. Aber auch nach New York oder Rio de Janeiro hat es ihn schon geführt. „Und wenn's geht, besuchen wir auch Naturschutzgebiete, ein bisschen abseits der Zivilisation“, verrät er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240911_image" /></div> <BR /><BR />Übrigens: Martin Fronthaler ist zwar Vegetarier – „aber ich gehe gerne gut essen, das ist auch als Vegetarier möglich. Ich liebe asiatisches Essen.“ Und er kocht gerne selbst. „Als alter Student bin ich beim Kochen auch nicht ganz ungeschickt“, sagt er lachend. Da darf es dann auch mal ein einfaches Nudelgericht sein. <BR /><BR />Alles stehen und liegen lässt er, wenn die Musik ruft: Denn mit seiner Frau Barbara tanzt er begeistert Salsa – im Club oder wo es sich gerade ergibt, auch bei Städtereisen. Und zum Entspannen liest der 59-Jährige gerne Belletristik – Geschichten ohne große Action, ohne Mord und Totschlag. <BR /><BR /><embed id="dtext86-72362693_listbox" /><BR /><BR />Vereinsmensch ist Fronthaler keiner. „Dazu fehlt mir auch die Zeit“, betont er. „Früher war ich bei der Jungschar und bei den Pfadfindern. Aber das ist schon lange her.“ Manchmal, wenn die Zeit knapp ist, genießt der bekannte Psychologe auch einfach „nur“ die Sonne, faulenzt oder trifft Freunde. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1240914_image" /></div> <BR />„Ich brauche eben keine großen Alternativen zu meinem Arbeitsplatz“, betont Martin Fronthaler. „Meine Arbeit erfüllt mich, die Umgebung tut gut, die Menschen um mich herum sind wertschätzend – das ist viel wert.“ Er ist also ein durch und durch zufriedener Mensch. <BR /><BR /><embed id="dtext86-72362699_listbox" />