Freitag, 01. Februar 2019

Martina Obertimpfer und ihre Begeisterung für die Mundart

Seit Kurzem hat die Arbeitsgemeinschaft MundART mit Martina Obertimpfler eine neue Vorsitzende. Die junge Sarnerin hat einige Ideen, um die Mundartschreiber zu unterstützen und den einzigartigen Sprachschatz Südtirols zu stärken.

Martina Obertimpfer ist die neue Vorsitzende von MundART. - Foto: DLife
Badge Local
Martina Obertimpfer ist die neue Vorsitzende von MundART. - Foto: DLife

Der feine Unterschied zwischen Dialekt und Mundart besteht grob gesagt im Schriftbild: Die spezifischen Eigenheiten des Dialektes können schriftlich festgehalten werden, die Mundart dagegen setzt die Kenntnis der ortstypischen Aussprache voraus. „Unserer Gruppe geht es darum, sich in der Mundart auszudrücken, das kann entweder humoristisch sein, kritisch oder einfach nur beschreibend“, sagt Martina Obertimpfler. Anfang Jänner wurde sie von Mundart-Schreibenden zur neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft gewählt, die im Heimatpflegeverband organisiert ist.

Die Sarnerin befasst sich auch in ihrem Beruf als Programmgestalterin bei RAI Südtirol mit dem Thema Sprache und ist überzeugt, dass die Mundart eine Lobby braucht, also Menschen und Institutionen, die sich um deren Erhalt kümmern. Die 32-Jährige glaubt auch fest daran, dass die Jugend sehr wohl aufgeschlossen für alte Sprachschätze und deren Bedeutung ist.

Was Martina Obertimpfler als Vorsitzende der ArGe MundART erreichen möchte, lesen Sie in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“. Sie ist ab 1. Februar am Kiosk erhältlich.

stol