Montag, 18. Februar 2019

Martinsbrunn geht neue Wege.

Zusammenarbeit mit Dolomiti Sportclinic und dem SC Meran.

Dolomiti Sportclinic eröffnet die neuen Ambulatorien in Martinsbrunn mit 1. April
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Dolomiti Sportclinic eröffnet die neuen Ambulatorien in Martinsbrunn mit 1. April

Nach langjähriger Tätigkeit in der stationären Reha geht nun Martinsbrunn – Stiftung St. Elisabeth mit dem optimierten Zentrum für Vorsorge und Gesundheit neue Wege. Das Angebot an Gesundheitsleistungen wurde den Bedürfnissen der Bürger angepasst und ausgebaut.  Facharztvisiten in den Bereichen Kardiologie, Innere Medizin, Neurologie, Phlebologie, Physikalische Medizin, Dermatologie und Psychologie können in Anspruch genommen werden. Die bewährten Dienste Ultraschall, Labor, Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie Ernährungsberatung runden das Angebot ab.

Neue Kooperationen

Stolz ist man in Martinsbrunn auf die Kooperation mit der erfolgreichen Dolomiti Sportclinic aus Gröden. Die Dolomiti Sportclinic wurde im Jahr 2010 gegründet, mit der Vision, die führende Institution in den Dolomiten für Sporttraumatologie, Orthopädie und Sportmedizin zu werden.  „Es ist uns gelungen, in enger Zusammenarbeit mit dem bekannten Orthopäden Dr. Arnold Gurndin, ein eigenes Ambulatorium in Martinsbrunn einzurichten“ freut sich Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth.

Die angebotenen Leistungen der Außenstelle in Meran soll von frischen Sportverletzungen bis zu langzeitige Beschwerden alle Aspekte der Orthopädie mitsamt der wichtigsten Diagnostik (RX, MRT, Ultraschall) abdecken. "Wir wollen näher am Patienten sein", betont Anton Gurndin von der Sportclinic.Michael Putzer von der Dolomiti Sportclinic verweist auf die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Südtirols Spitzensportler. Der frisch gekürte Weltmeister im Super G, Dominik Paris gehört zu den Ausnahmeathleten, der über sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Team der Dolomiti Sportclinic berichtet.

Als wichtigen Schritt sehen die Verantwortlichen von Martinsbrunn auch die aktive Zusammenarbeit mit dem Sportclub Meran. Dieser zählt mit knapp 3.700 Mitglieder und 22 Sektionen zu den größten Vereinen im Land. Mit dem Angebot im Bereich Vorsorge und Reha schafft Martinsbrunn auch einen Mehrwert für Südtirols Sportwelt. "Wir wollen hier aber nicht nur Dienstleister sein, sondern vor allem Partner" unterstreicht Christian Klotzner.

Die Vereinsmitglieder des Sportclub Meran erhalten mit der Mitgliedskarte auf alle privaten Leistungen des Zentrums für Vorsorge und Gesundheit Martinsbrunn und der Dolomiti Sportclinic einen Rabatt auf Gesundheitsleistungen sowie bei chirurgischen Eingriffen in der Klinik in St. Ulrich. "Jeder Euro den wir in Sport investieren, erspart 4 Euro in der Sanität", sagt Karl Freund, Präsident vom SC Meran.

Martinsbrunn – Ein Ort mit Geschichte

Die ehemalige Privatklinik Martinsbrunn hat eine bewegte Geschichte mit vielen inhaltlichen Veränderungen von einer Akutklinik über die Geburtenstation bis hin zu einem Rehabilitationszentrum und Palliative Care. Nach 75 Jahren unter der Führung der Barmherzigen Schwestern von Meran, wurde Martinsbrunn im Jahr 2017 von der Stiftung St. Elisabeth übernommen. Die gemeinnützige Stiftung St. Elisabeth mit Sitz in Bozen wurde mit diözesanem Auftrag gegründet. Von christlichen Werten getragen, ist die Stiftung in der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen und in der Erwachsenenbildung tätig und führt neben Martinsbrunn auch das Pflegeheim für Senioren und Menschen mit Behinderung Jesuheim, das Seniorenzentrum Grieserhof und das Bildungshaus Lichtenburg.

Der Fortbestand von Martinsbrunn, dieser traditionsreichen Südtiroler Institution, wird im Sinne der Werte und der Grundausrichtung der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Schwestern weitergeführt. Nach dreijähriger Umbau- und Erweiterungsphase sind die Arbeiten nun abgeschlossen. Die Struktur steht zukünftig auf vier strategischen Säulen: Senioren- und Pflegeresidenz, Abteilung für Palliative Care, ambulante Reha und Zentrum für Vorsorge & Gesundheit. Im Gesamtkonzept wurde auch das Cafè Kaan neugestaltet.

Stiftung St. Elisabeth, Bozen

stol