Dienstag, 09. Oktober 2018

Maximale Förderung für Gondelbahn St. Valentin-Schöneben

Die Landesregierung hat den Zuschuss für die Kabinenbahn St. Valentin-Schöneben um 30 Prozent angehoben, da diese als startegische Verbindung gilt.

Das Skigebeit Haideralm wird mit dem Skigebiet Schöneben (im Bild) verbunden -
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Das Skigebeit Haideralm wird mit dem Skigebiet Schöneben (im Bild) verbunden - - Foto: © LPA

Ab dieser Wintersaison soll die neue 10er-Gondelbahn St. Valentin-Schöneben die beiden Skigebiete Haideralmund Schöneben verbinden. Von St. Valentin aus befördert dann eine zweite Kabinenbahn mit dem Namen „Höllental“ die Wintersportler bis zum höchsten Punkt der Skipiste „Jochbahn“.

Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, den Zuschuss für den Bau Gondelbahn St. Valentin-Schöneben an die Schöneben AG, die beide Skigebiete, seit der 2017 vollzogenen Inkorporation der Haider AG, einheitlich führt, um 30 Prozent zu erhöhen.

„Dieser Zusammenschluss ist strategisch wichtig, denn ein gut funktionierendes, attraktives und stabiles Gesamtskigebiet ist vor allem für die Wirtschaft  im gesamten oberen Vinschgau von Bedeutung“, betonte der Landeshauptmann. Das so entstehende neue Gesamtskigebiet aus zwei kleinen Skigebieten generiere neue attraktive Arbeitsplätze und wirke sich auch positiv auf die Entwicklung der Nächtigungen und sei somit ein positiver Impuls für die Entwicklung des Tourismus im Allgemeinen, sagte der Landeshauptmann. Außerdem wird auch den langjährigen Anfragen der Gemeinde Graun nach einem Zusammenschluss entsprochen.

Vorhaben von strategischer Bedeutung

Mit ihrem Beschluss hat die Landesregierung die Verbindungsbahn St. Valentin-Schöneben zwischen den Skigebieten Schöneben und Haideralm als Vorhaben von strategischer Bedeutung eingestuft. „Somit kann der Beitragssatz um 30 Prozentpunkte der anerkannten Kosten auf insgesamt 75 Prozent erhöht werden“, erklärt der Mobilitätslandesrat. Die Schöneben AG erhält somit vom Land für den Bau der neuen Seilbahnanlage rund 9,3 Millionen Euro.

Pro Stunde wird die neue Verbindungsbahn St. Valentin–Schöneben maximal 1200 Personen befördern und ist somit als reine Verbindungs- und Zubringerbahn anzusehen, die das Kleinstskigebiet Haideralm mit dem Skigebiet Schöneben verbindet. Die zweite 10er-Gondelbahn „Höllental“ hingegen hat eine maximale Förderleistung von 2400 Personen pro Stunde. Ihr Bau wird mit 3,7 Millionen Euro bezuschusst, entsprechend einem Beitragssatz von 45 Prozent. Auf der Haideralm wurden heuer drei Seilbahnanlagen abgebaut, sodass dort nur mehr zwei Anlagen in Betrieb sind. 

stol