Freitag, 26. April 2019

Maximilian I. und „sein“ Runkelstein

Tirol hat Maximilian I. viel zu verdanken. Daran wird besonders heuer erinnert – 500 Jahre nach dem Tod des einstigen österreichischen Herrschers. Auf Schloss Runkelstein in Bozen etwa ist derzeit die Ausstellung „Maximilian I. und seine Bilderburg Runkelstein“ zu sehen.

Am 4. November 1501 besuchte Maximilan I. seine Burg Runkelstein in Bozen, die er von seinem Onkel Sigmund dem Münzreichen 1490 übernommen hatte. - Foto: Stiftung Bozner Schlösser
Badge Local
Am 4. November 1501 besuchte Maximilan I. seine Burg Runkelstein in Bozen, die er von seinem Onkel Sigmund dem Münzreichen 1490 übernommen hatte. - Foto: Stiftung Bozner Schlösser

Dort wird nicht nur Altbekanntes zu Maximilian gezeigt, sondern auch auf bisher Unbekanntes verwiesen. Die neuen Erkenntnisse, die auch in einem Begleitband zur Ausstellung in deutscher und italienischer Sprache erschienen sind, liefern u.a. den Beleg, wie entscheidend Runkelstein für Maximilian und die Erinnerung an den einstigen Herrscher war und ist.

Maximilian hatte als Regent von Tirol Schloss Runkelstein im Jahr 1490 von seinem Vorgänger Sigmund dem Münzreichen geerbt. Und er hielt sich auch einige Male dort auf – u. a. im Spätherbst 1501, als er die prächtigen Fresken der Helden und Rittergeschichten sah und sich diese zum Vorbild für die großen Bronzefiguren nahm, die sein Innsbrucker Grabmal „bewachen“.

Mehr über die enge Verbindung zwischen Maximilian und Runkelstein und die dortige große Ausstellung mit zahlreichen einmaligen Schaugegenständen aus dem In- und Ausland erfahren Sie an diesem Freitag im neuen „Dolomiten-Magazin“. Außerdem finden Sie darin eine Reihe weiterer interessanter Beiträge und das umfangreichste Fernsehprogramm Südtirols.

 

stol