Samstag, 20. Oktober 2018

Mazedoniens Parlament stimmt Namensänderung zu

Das mazedonische Parlament hat am Freitag Verfassungsänderungen beschlossen, damit das Balkanland seinen Namen in „Republik Nordmazedonien” ändern kann, wie es mit Griechenland vereinbart worden war.

Mazedonien entschied sich für einen neuen Namen (Symbolfoto).
Mazedonien entschied sich für einen neuen Namen (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock

Im Parlament mit 120 Sitzen stimmten insgesamt 80 Abgeordnete für die Namensänderung - ein Schritt, der als Voraussetzung für die Annäherung des Landes an die Europäischen Union und NATO gilt.

Regierungschef Zoran Zaev hatte diesen Kompromiss im Namensstreit mit Griechenland ausgehandelt. Bei der Abstimmung im Parlament war die Regierung aber auf Stimmen der rechtsgerichteten Oppositionspartei VMRO-DPMNE angewiesen. Diese hatte im Vorfeld allerdings vehement Front gegen das Vorhaben gemacht.

apa/ag.

stol