Donnerstag, 15. Februar 2018

Mehr als 1000 Flüchtlinge aus Libyen gerettet

Seit Beginn der Rettungsaktion für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Libyen hat das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) mehr als 1000 Menschen in Sicherheit gebracht. Am Mittwoch seien 150 Menschen von Tripolis nach Rom geflogen worden, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Donnerstag in Genf mit.

Viele der geretteten Flüchtlinge, die verletzt oder krank sind oder schwer misshandelt wurden, sind zunächst nach Niger gebracht worden. Foto: Symbolbild
Viele der geretteten Flüchtlinge, die verletzt oder krank sind oder schwer misshandelt wurden, sind zunächst nach Niger gebracht worden. Foto: Symbolbild - Foto: © APA/EPA

Die Zahl der Geretteten sei damit seit November auf 1084 gestiegen. Bis Ende des Jahres sollen mehrere tausend weitere Menschen aus Libyen ausgeflogen werden, sagte der UNHCR-Sondergesandte Vincent Cochetel.

Viele der geretteten Flüchtlinge, die verletzt oder krank sind oder schwer misshandelt wurden, sind zunächst nach Niger gebracht worden. Dort betreut das UNHCR rund 770 Menschen in Gasthäusern, darunter allein reisende Kinder, Familien und alleinerziehende Mütter. Sie warten dort auf die Aufnahme in anderen Ländern. Das UNHCR lobte Niger und Italien für ihre Hilfe.

dpa

stol