Wie die italienische Küstenwache mitteilte, wurden am Donnerstag 1.350 Flüchtlinge von fünf Schlauchbooten, einem Fischkutter und sechs kleinere Kähnen geborgen.Die Flüchtlinge wurden demnach in zwölf Einsätzen unter Regie der italienischen Küstenwache gerettet. Dabei wurde eine Leiche gefunden.Seit Anfang 2017 sind bereits 600 Flüchtlinge bei Reisen über das Mittelmeer nach Europa ums Leben gekommen.Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 5000, wie der Kommandant der EU-Marinemission „Sophia“, Enrico Credendino, in einer Rede vor dem Parlament am Donnerstag in Rom berichtete. Im Rahmen der Mission seien 34.000 Menschen gerettet worden.90 Prozent der Migranten, die nach Europa gelangen, würden über das Mittelmeer eintreffen, nur zehn Prozent über die Balkanroute. Die meisten Migranten stammten aus Eritrea, Ägypten, Gambia und Nigeria.apa