Dienstag, 26. Juli 2016

Mehr als 3000 Flüchtlinge seit Jahresbeginn im Mittelmeer ertrunken

Die Flüchtlingskatastrophe nimmt immer besorgniserregendere Ausmaße an: In den ersten 7 Monaten des Jahres gab es im Mittelmeer deutlich mehr Tote als im Vorjahreszeitraum.

Mehr als 3000 Flüchtlinge haben seit Beginn des Jahres die Überfahrt über das Mittelmeer nicht überlebt.
Mehr als 3000 Flüchtlinge haben seit Beginn des Jahres die Überfahrt über das Mittelmeer nicht überlebt. - Foto: © LaPresse

Mehr als 3000 Flüchtlinge sind seit Jahresbeginn bei Schiffsunglücken im Mittelmeer ertrunken. Die Zahl der Todesopfer liege damit deutlich höher als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mit.

Damals seien 1917 Menschen bei der gefährlichen Überfahrt nach Europa ums Leben gekommen, dieses Jahr gebe es bisher mehr als 3034 Opfer.

Nach Angaben der IOM erreichten bis Ende Juli fast 250.000 Bootsflüchtlinge die europäische Küste. Alleine in Italien kamen nach UNO-Angaben mehr als 80.000 Migranten an. Die meisten von ihnen stammen aus Afrika.

apa/afp

stol