Dienstag, 13. März 2018

Mehr als 30.000 Kriegsvertriebene in Afghanistan seit Jahresanfang

In Afghanistan sind seit Anfang Jänner mehr als 30.000 Menschen vor Kampfhandlungen aus ihren Dörfern und Städten geflohen.

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Das geht aus einem in der Nacht auf Dienstag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor.

Demnach seien allein in Kabul in der vergangenen Woche 1.680 Menschen angekommen, die aus den Provinzen Logar, Kapisa, Wardak and Baghlan geflohen seien. Gefechte mit radikalislamischen Taliban nähmen mit dem Ende des Winters nun wieder zu.

Im vergangenen Jahr hatten die UNO rund 450.000 Binnenflüchtlinge registriert. 2016 waren mehr als 660.000 Afghanen aus ihren Dörfern geflohen. Die UNO schätzen, dass derzeit rund 900.000 Afghanen unter „unmenschlichen Bedingungen“ in Camps leben.

apa/dpa

stol