Freitag kommende Woche soll nun endlich mit den Vertragsverhandlungen für Lehrer und Kindergartenpersonal begonnen werden. Neben der Verteilung der zugesicherten Millionen (wir haben berichtet) muss es für den Bereich Kindergarten dabei auch um hinsichtlich der Arbeitszeiten flexiblere Verträge gehen. Schließlich sollen die Betreuungszeiten im Kindergarten Schritt für Schritt ausgebaut werden.<BR /> Für das kommende Kindergartenjahr 2026/2027 hat sich Landesrat Achammer, wie berichtet, eine Verdoppelung des „verlängerten“ Angebotes vorgenommen. <BR /><BR />„Wir werden jetzt abwarten, bis alle Anmeldungen eingegangen sind, und dann entsprechend der Nachfrage nach dem verlängerten Angebot der Landesregierung unseren Bericht zum Stand der Dinge vorlegen. Wir werden aber mit Sicherheit dafür mehr Personal benötigen“, erklärt Achammer. <BR /><BR /><BR /><BR />Doch damit alleine lassen sich verlängerte Öffnungszeiten nicht anbieten. „Es muss auch darum gehen, dass das Personal versetzt arbeiten kann. Und dazu müssen die Arbeitszeiten von den Öffnungszeiten entkoppelt werden“, so der Landesrat. <BR /><BR />Nach ersten Gesprächen mit den Gewerkschaften ist er zuversichtlich, dass man dies bei den Vertragsverhandlungen auch schafft. „Grundsätzlich haben sich die Gewerkschaftsvertreter mit dem Ausbau des verlängerten Angebotes einverstanden erklärt“, berichtet Landesrat Achammer und meint, dann wäre es auch konsequent, den zweiten Schritt hinsichtlich der Arbeitszeiten zu gehen. <BR /><BR />Zumal flexiblere Arbeitszeiten auch bedeuteten, dem Personal individuell entgegenkommen zu können: „Gerade für bewährte Mitarbeiterinnen könnte es attraktiv sein, vermehrt am Nachmittag zu arbeiten, wenn die Gruppengrößen kleiner sind“, sagt Achammer. Das, so hofft Landesrat Achammer, würde auch dazu beitragen, möglichst viel Personal möglichst lange und in Vollzeit zu behalten. <BR /><BR />Gegen mehr verlängerte Angebote für die Eltern und flexiblere Arbeitszeiten für das Personal hat Gewerkschafterin Petra Wellenzohn (ASGB) in der Tat nichts einzuwenden, „aber nur, wenn es gleichzeitig ausreichend Personal für die Verlängerungen gibt und das nicht bedeutet, dass plötzlich eine Person alleine mit einer Gruppe bleibt“. <BR /><BR />Doch, so fragt sie sich, wo soll das zusätzliche Personal herkommen? <BR /><BR />Landesrat Achammer beruhigt: „Eine einfache Besetzung von Gruppen ist absolut kein Thema. Die Qualität bleibt für uns immer prioritär – und dazu gehört auch ein ausreichender Personalschlüssel.“