Montag, 29. Juni 2015

Meran 2000 – Vorreiter im Energiemanagement

Das Ski- und Wandergebiet Meran 2000 hat die erste ISO-Zertifizierung für ein Südtrioler Skigebiet erhalten.

Die neue Seilbahn Meran 2000
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Die neue Seilbahn Meran 2000

Der Betrieb von Skigebieten ist sehr energie- und damit kostenintensiv. Dies trifft auch auf die Meran 2000 Bergbahnen AG zu. Aus diesem Grund wurde bereits in der Vergangenheit verstärkt Augenmerk auf die Kontrolle der Energieverbräuche der Aufstiegsanlagen und Kunstschneeanlagen gelegt.

 

Im Jahre 2013 wurde auf Bestreben des Präsidenten der Meran 2000 Bergbahnen AG, Walter Weger, das Beratungsunternehmen Syneco beauftragt, ein System zur Überwachung aller wichtigen Energieverbraucher im Betrieb einzuführen. Das Ziel war, mit genauer und unmittelbarer Kenntnis aller Verbrauchsdaten, den Energieverbrauch mit Hilfe geeigneter Maßnahmen spürbar zu verringern. In enger Teamarbeit mit der Etschwerke AG, die seit der Entstehung von Meran 2000 im Jahre 1965 Partner der Meran 2000 Bergbahnen AG ist, wurde an der Implementierung eines Energiemanagement-Systems gearbeitet.

 

Im Juni 2015 konnte Meran 2000 als erstes Skigebiet in Südtirol – und eines unter wenigen im gesamten Alpenraum - die Zertifizierung nach ISO 50001:2011 erreichen Diese wurde von der Zertifizierungsstelle Quality Austria erteilt. Damit ist Meran 2000 Vorreiter im Bereich Energiemanagement.

 

Um die Auflagen der Zertifizierung zu erfüllen, aber vor allem im Sinne eines dynamischen Verbesserungsprozesses, wurde ein betriebsinternes Energiemanagement-Team gebildet. Dem Team gehören Geschäftsführer Thomas Lanthaler, Vizebetriebsleiter Othmar Laimer und die Mitarbeiter Paolo Capraro und Thomas Waldner anInnerhalb des Energiemanagement-Systems werden seitdem systematisch der Energieverbrauch im Unternehmen ermittelt und überwacht, (Strom, Gas, Holz, Treibstoffe usw.) sowie laufend Maßnahmen zur Optimierung des Energieverbrauchs entwickelt.

 

Im Vordergrund stehen dabei nicht nur die Kosten, sondern auch die positiven Auswirkungen auf die Umwelt. Geschäftsführer Thomas Lanthaler bringt es auf den Punkt: „Die umweltfreundlichste und kostengünstigste Energie ist jene, die erst gar nicht verbraucht wird“. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Umsetzung ist für Thomas Lanthaler die Einbindung der Mitarbeiter in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess: „Die Mitarbeiter kennen die Situation vor Ort genauestens und haben oft die besten Verbesserungsvorschläge, häufig mit simplen aber hochwirksamen Lösungen", meint Lanthaler.

 

 

stol