Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag in Berlin: „Eine Massierung der Truppen in dieser Region kann nicht als Bemühung um Entspannung verstanden werden“. Dies habe Merkel am Sonntagabend in ihrem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin deutlich gemacht.Dabei betonte Merkel nach Seiberts Angaben, dass es auch in dem benachbarten Staat Moldau nicht zu Versuchen einer Destabilisierung durch Russland kommen dürfe. Sie bekräftigte gegenüber Putin, dass die Annexion der Krim „unzweifelhaft“ gegen das Völkerrecht verstoße und nicht anerkannt werde. Moskau trage nun die Verantwortung dafür, dass es auf der Krim nicht zu einem Blutvergießen komme.dpa