Freitag, 17. März 2017

Merkel und Trump mit „gutem und sehr offenem ersten Austausch“

US-Präsident Donald Trump hat beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel seine harte Linie in Fragen der Einwanderung unterstrichen. „Immigration ist ein Privileg, nicht ein Recht“, sagte Trump am Freitag in Washington.

Auf Distanz, aber respektvoll: Angela Merkel und Donald Trump.
Auf Distanz, aber respektvoll: Angela Merkel und Donald Trump. - Foto: © APA/AFP

Die Sicherheit der Vereinigten Staaten müsse immer Vorrang haben. Er betonte aber auch, dass sich die USA an internationale Abkommen weiterhin gebunden fühlten.

Merkel sagte, dass sie einen „Meinungsaustausch“ mit Trump über Migration und Flüchtlinge gehabt habe. „Wir hatten einen guten und sehr offenen ersten Austausch“, sagte die deutsche Kanzlerin.

Trump und Merkel haben unterschiedliche Auffassungen etwa beim Umgang mit Flüchtlingen. Der US-Präsident hatte die deutsche Kanzlerin wiederholt für ihre Flüchtlingspolitik kritisiert. Nach seinem Wahlsieg sagte Trump, sie habe einen „äußerst katastrophalen Fehler“ gemacht und „all diese Illegalen ins Land gelassen“.

Trump wiederum wird massiv für seinen pauschalen Einreisebann von Bürgern einiger muslimischer Staaten kritisiert, der schon mehrfach von US-Gerichten als rechtswidrig aufgehoben wurde.

apa/dpa/afp/reuters

stol