Mittwoch, 09. November 2016

Mexiko nach US-Wahl: Wir zahlen nicht für die Mauer

Mexiko will nicht für eine Mauer an der Grenze zu den USA zahlen. Ihre Regierung habe deutlich gemacht, dass dies nicht Teil ihrer Vision sei, sagt Außenministerin Claudia Ruiz Massieu Salinas am Mittwoch.

Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto im Mai mit dem nun gewählten US-Präsidenten Donald Trump.
Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto im Mai mit dem nun gewählten US-Präsidenten Donald Trump. - Foto: © APA/AFP

„Unsere Beziehung zu den USA endet nicht mit dem Triumph von Donald Trump.“ Präsident Enrique Pena Nieto streckte seinem künftigen US-Amtskollegen die Hand aus.

„Mexiko und die USA sind Freunde, Partner und Verbündete, die weiterhin zusammenarbeiten sollten für die Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklung von Nordamerika“, schrieb Pena Nieto am Mittwoch auf Twitter. „Ich vertraue darauf, dass Mexiko und die USA ihre Beziehungen in Kooperation und gegenseitigem Respekt weiter ausbauen.“

Trump hatte im Wahlkampf Mexikaner als Verbrecher bezeichnet und für den Fall eines Wahlsiegs den Bau einer Grenzmauer angekündigt. Zudem will der Immobilienunternehmer das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) neu verhandeln. Außenministerin Massieu betonte, dass die Verteidigung des Freihandels die Priorität Mexikos sei.

apa/reuters/dpa

stol