Freitag, 08. September 2017

Migranten mit falschen Pässen in Griechenland festgenommen

Ausgestattet mit gefälschten Reisedokumenten haben in Griechenland erneut Migranten versucht, per Schiff nach Italien zu reisen.

Foto: © shutterstock

In den Häfen von Patras und Igoumenitsa im Westen des Landes wurden 21 Menschen mit gefälschten oder gestohlenen Pässen an der Ausreise gehindert. Dies teilte die griechische Küstenwache am Freitag mit. In den vergangenen zehn Tagen waren weitere 29 Migranten beim Versuch aufgegriffen worden, mit gestohlenen oder gefälschten Papieren auf die Fähren nach Italien zu gelangen.

Zurzeit sind die Fähren von und nach Italien überfüllt. Wie vielen Migranten die Weiterreise auf diese Weise gelingt, ist unklar. Die Beamten der Küstenwache führten wegen der großen Anzahl der Reisenden nur Stichproben durch, sagte ein Offizier der Hafenpolizei der Deutschen Presse-Agentur.

Die gefälschten Reisedokumente kosten griechischen Medien zufolge je nach Qualität zwischen 900 und 1500 Euro. Die erhöhte Anzahl Migranten in den westgriechischen Häfen hängt nach Schätzungen der Polizei mit der weitgehenden Schließung der Balkanroute zusammen.

dpa

stol