Freitag, 30. Juni 2017

Migration: Juncker will Italien und Griechenland nicht allein lassen

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will in der Flüchtlingsfrage Italien und Griechenland nicht allein lassen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will in der Flüchtlingsfrage Italien und Griechenland nicht allein lassen.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will in der Flüchtlingsfrage Italien und Griechenland nicht allein lassen. - Foto: © APA/AFP

Einen Tag vor Beginn der estnischen Ratspräsident sagte Juncker Freitag in Tallinn, er werde in der nächsten Woche mit den Regierungschefs beider Staaten prüfen, welche zusätzliche Hilfen die Kommission bereitstellen könne.

Es gehe darum, Italien und Frankreich in „ihrem schwierigen Kampf zu unterstützen“, so Juncker bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem estnischen Premier Jüri Ratas.

Juncker: „Größte Herausforderung meines Mandats“

Auch bei der nötigen Ausrüstung für den Schutz der Außengrenzen werde man vorangehen. Die Flüchtlingskrise sei „eine der größten Herausforderungen meines Mandats“. Er wolle „nicht behaupten, dass gar nichts passiert“ sei.

Ratas forderte die Solidarität aller 28 EU-Länder ein. Estland sei bemüht, alles zu unternehmen, um die EU-Außengrenzen stärker zu schützen und mit den afrikanischen Ländern zusammenzuarbeiten.

Ratas verwies auf den ersten Ministerrat unter estnischem Vorsitz am 6. und 7. Juli nächste Woche. Dabei würden die Innenminister über das Thema in Tallinn beraten.

apa

stol