Donnerstag, 30. Juni 2016

Mindestens 18 Menschen sterben bei Bombenanschlag in Somalia

Eine heftige Explosion am Straßenrand reißt einen Bus in Somalia in zwei Teile. Viele Menschen sterben in dem Wrack – doch vermutlich galt der Anschlag gar nicht ihnen.

Der Bus wurde bei der Explosion der Bombe in 2 Teile gerissen.
Der Bus wurde bei der Explosion der Bombe in 2 Teile gerissen. - Foto: © APA/AFP

Mindestens 18 Menschen sind bei einem Bombenanschlag in der Nähe der somalischen Hauptstadt Mogadischu getötet worden. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, als ein Bus durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe am Donnerstag in zwei Teile zerrissen wurde, bestätigte die Polizei.

Foto: APA/afp

Es handelte sich wohl um eine mit einem Fernzünder ausgestattete Bombe. Die Polizei geht davon aus, dass nicht die Zivilisten Ziel des Anschlags waren, sondern somalische Soldaten, die zur gleichen Zeit auf der Straße unterwegs waren.

Zunächst war unklar, wer hinter dem Anschlag steckte. Die Straße, an der die Bombe explodierte, wird häufig von somalischen Soldaten und Truppen der Afrikanischen Union befahren und ist deswegen oft Anschlagsziel der Terrormiliz Al-Shabaab. Die sunnitischen Extremisten wollen in dem ostafrikanischen Land einen sogenannten Gottesstaat errichten.

dpa

stol