Montag, 08. Januar 2018

Mindestens 21 Tote bei Luftangriffen durch Aktivisten in Syrien

Bei heftigen Luftangriffen auf Rebellengebiete im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivsten innerhalb eines Tages mindestens 21 Zivilisten ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern am Sonntag in der Provinz Idlib seien auch acht Kinder, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Sie machte die syrische und die russische Luftwaffe verantwortlich.

Ein Luftangriff im Nordwesten Syriens kostete mindestens 21 Menschen das Leben.
Ein Luftangriff im Nordwesten Syriens kostete mindestens 21 Menschen das Leben. - Foto: © shutterstock

Idlib ist die letzte Provinz des Bürgerkriegslandes, die noch fast vollständig unter Kontrolle von Rebellen steht. Regierungstruppen konnten dort aber in den vergangenen Tagen bei einer Offensive wichtige Geländegewinne machen. Sie werden bei ihrem Vormarsch von der russischen Luftwaffe unterstützt.

In der Provinz an der Grenze zur Türkei leben nach UNO-Angaben mehr als zwei Millionen Menschen, darunter zahlreiche Vertriebene aus anderen Gebieten des Landes. Zehntausende flohen demnach in den vergangenen Wochen vor den neuen Kämpfen.

apa/dpa

stol