Samstag, 21. November 2015

Mindestens zehn Tote bei Selbstmord-Anschlägen im Norden Kameruns

Bei einem mutmaßlichen Islamistenanschlag im Norden Kameruns haben vier Selbstmordattentäter mindestens sechs Menschen mit in den Tod gerissen.

Als wahrscheinlich gilt, dass Islamisten der Terrorgruppe Boko Haram (im Bild, Archivbild) den Anschlag mit zehn Toten verübt haben.
Als wahrscheinlich gilt, dass Islamisten der Terrorgruppe Boko Haram (im Bild, Archivbild) den Anschlag mit zehn Toten verübt haben. - Foto: © APA/Reuters

Zwölf weitere Menschen seien verletzt worden, als die Täter die an ihren Körpern angebrachten Sprengsätze in der Stadt Fotokol zündeten, sagte ein Militärsprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

Die Stadt, die im Grenzgebiet zu Nigeria liegt, ist regelmäßig das Ziel von Anschlägen der Terrorgruppe Boko Haram. Die sunnitischen Fundamentalisten terrorisieren den Nordosten Nigerias sowie die angrenzenden Gebiete der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad.

Noch hat sich niemand zur Tat bekannt

Bei Anschlägen und Angriffen der Gruppe wurden seit 2009 mindestens 14 000 Menschen getötet. Niemand bekannte sich zunächst zu der Tat.

dpa

stol