Rizea wurde am 8. November 2007 in Moncalieri im Piemont geboren und lebt in Vado Ligure in Ligurien. Beim Wettbewerb trat sie mit der Schärpe von Miss Liguria an. Für die Region ist ihr Sieg etwas Besonderes: Zum fünften Mal geht die Miss-Italia-Krone nach Ligurien.<BR />„Ich kann nicht erklären, was ich fühle, vielleicht muss ich das alles erst noch realisieren“, sagte Rizea nach ihrer Krönung bei einer Veranstaltung in Santa Severa nahe Rom am Montagabend. Sie sei überglücklich über ihren bisherigen Weg und gespannt auf das, was vor ihr liege. Über ihre Zukunftspläne wolle sie allerdings noch nichts verraten: „Ich bin abergläubisch.“<BR /><BR />Rizeas eigentliches Metier ist das Wasser. Sie betreibt Synchronschwimmen beim Verein Rari Nantes Savona und gehört zur italienischen A-Nationalmannschaft. Ihre sportliche Laufbahn begann bei Aquatica Torino und führte sie bis zu internationalen Wettbewerben. In ihrer bisherigen Karriere hat sie nach eigenen Angaben rund 100 Medaillen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen gewonnen. Zu ihren größten Erfolgen zählen Silber bei den Europameisterschaften 2024 in Belgrad im technischen Mixed-Duett mit Filippo Pelati sowie Bronze bei den Junioren-Weltmeisterschaften im selben Jahr in Lima. 2024 belegte Rizea außerdem den dritten Platz beim World-Cup-Superfinale in Budapest. 2025 folgte ein weiterer dritter Rang bei einem Weltcup im ägyptischen Soma Bay.<BR /><BR />2026 wurde Rizea für die Europameisterschaften in Paris nominiert. Im italienischen Team war sie erste Ersatzathletin für Enrica Piccoli und Lucrezia Ruggiero, die im Frauen-Duett sowie Ruggiero auch im Mixed-Duett und im Team eingesetzt wurden. Der Leistungssport hat Rizea geprägt. Tägliches Training, Disziplin und Verzicht gehören für sie zum Alltag. Gleichzeitig hat die 18-Jährige in diesem Jahr einen neuen Lebensabschnitt begonnen: Nach dem Abschluss des sprachlichen Gymnasiums schrieb sie sich für ein Psychologiestudium ein.<BR />Bei ihrer ersten Reaktion nach dem Titel dachte Rizea vor allem an ihre Familie. „Ich widme den Sieg meiner Familie, die mich vom ersten Tag an unterstützt hat“, sagte sie. Dabei verwies sie auch auf ihre rumänischen Wurzeln und auf den Teil ihrer Familie, der von dort aus ihren Weg verfolgt.