Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte. <BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wir beginnen diese etwa zwei- bis dreistündige Runde im ausgedehnten, sonnseitig über dem Ausgang des Passeiertals gelegenen Dorf Schenna. Dessen zentraler Bereich wird von den beiden Pfarrkirchen, dem Mausoleum Erzherzog Johanns, der romanischen Friedhofskirche St. Martin und dem Schloss Schenna geprägt und lädt zur Besichtigung dieser bedeutenden historischen Bauwerke ein.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1307508_image" /></div> <embed id="dtext86-74549957_listbox" /><BR /><BR />Nach diesem Kultur- und Kunsterlebnis geht es zuerst hinauf zum Weiler St. Georgen mit seinen Gastbetrieben, einem mittelalterlichen Wohnturm und vor allem mit der spitztürmigen Kirche, einem freskengeschmückten Rundbau. Noch ein kurzer weiterer Aufstieg, und dann betreten wir den Waalweg in seinem südlichen Bereich. Gleich hier sei gesagt, dass die hier vorgeschlagene Runde auch genauso gut in entgegengesetzter Richtung begangen sowie an anderen Punkten begonnen und beendet werden kann. <BR /><BR />Ab dem Punkt, an dem wir den Waalweg erreichen, folgen wir fast durchgehend dem großteils offenen Wasserlauf, der aus dem schluchtartigen Masultal herauskommt und im Bereich des Naiftales endet. Der rund acht Kilometer lange Bewässerungskanal – der früher auch nach dem in seinem Bereich liegenden Weiler als Verdinser Waal bezeichnet wurde – entstand um 1730 und wurde zunächst auch „Neuwaal“ genannt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1307511_image" /></div> <BR />Entlang des Waales wandern wir durch Obstgüter und Kastanienbestände, aber auch durch Nadelwald und artenreiche Laubgehölze. Dabei führt der Weg auch am Einkehr bietenden „Café am Waal“ vorbei, und wir können im Bereich des Schnuggenbaches dem neuen Weg folgen, der die Steinstufen der sogenannten „Katzenleiter“ umgeht. Wiederholt laden Sitzbänke zur Rast ein, teilweise mit weiter Schau über die Meraner Talweitung und ihre Bergumrahmung. <BR /><BR />Wo der Waalweg in die Pichlerstraße einmündet, beginnt unser Abstieg. Er führt uns teilweise wieder durch Wiesen und Obstgüter zum Rand der ausgedehnten Siedlungslandschaft von Schenna und schließlich zum Ausgangspunkt zurück.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1307514_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Von Schenna (640 m) stets der Beschilderung „St. Georgen“ folgend teils auf Straße, teils auf Fußweg mäßig bis mittelsteil hinauf nach St. Georgen (716 m, Gasthöfe, sehenswerte Kirche), südostwärts der Beschilderung „Waalweg“ folgend weiter hinauf zum Waalweg (ca. 750 m; ab Schenna 1/2 Std.) und auf diesem nordwärts nahezu eben zum „Café am Waal“ am Brunjaunhof. Wenig später zum Schnuggenbach, auf neuem Weg die „Katzenleiter“ umgehend hinauf und dann wieder eben durch Wald weiter bis zur Pichlerstraße nahe dem gleichnamigen Gasthof (827 m; ab St. Georgen 1 1/2 Std.). – Abstieg: Stets der Beschilderung „Schenna“ folgend auf Weg 20 (teils Fußweg, teils Höfestraße) durch Wiesen und Obstgüter hinunter zur Verdinser Straße und talaus zum Ausgangspunkt (ab Gasthof Pichler 3/4 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 200 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 1/2 – 3 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Etwas längere, aber problemlose Rundwanderung auf markierten Wegen in ländlicher Kulturlandschaft. Wie immer erkundige man sich vor Antritt der Wanderung nach den Öffnungszeiten und den aktuellen Gegebenheiten.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 011 (Meran und Umgebung)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>