Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wie einleitend gesagt, handelt es sich beim Naturnser Wallburgweg um einen ehemaligen Waalweg. Wie der gegenüberliegende Tscharser Schnalswaal hatte er seinen Ursprung im äußeren Schnalstal, führte dann durch die ostseitigen Felswände bis zum Wallburgboden und durchquerte von dort die Sonnenhänge bis zu den landwirtschaftlichen Fluren. Heute fließt das Wasser auf der Seite der Schnalser Schlucht durch einen Felsstollen, und auf der restlichen Strecke, die nun unser Wanderweg geworden ist und Wallburgweg getauft wurde, in unterirdischen Rohren. <BR /><BR />Dieser Höhenweg führt gefahrlos und aussichtsreich gut 200 Höhenmeter über Naturns durch teils felsige, teils mit Gebüsch und Bäumen bewachsene Sonnenhänge. An diesen zeigt sich stellenweise auch der Moränenschutt, den der gewaltige Vinschgaugletscher vor über 10.000 Jahren bei seinem Rückzug am Ende der Eiszeit zurückgelassen hat.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1238163_image" /></div> <embed id="dtext86-72282389_listbox" /><BR /><BR /> Nachdem wir unter dem Schloss Hochnaturns auf dem schönen Vogeltenn-Panoramaweg ein Stück ostwärts gewandert und zum Höhenweg aufgestiegen sind, geht es nun auf diesem westwärts zur Waalerhütte und weiter bis zu seinem Ende bei den sogenannten Wallburgböden. <BR /><BR />Hier gibt es keine Anzeichen einer ehemaligen Fluchtburg, aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich dort einst entsprechende Mauerreste befunden haben, von denen erzählt wird. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1238166_image" /></div> <BR />Jedenfalls bildet die ausgedehnte Felskanzel senkrecht über der Schnalstalmündung mit ihren eiszeitlich geschliffenen, von Grasmatten und Gebüsch umgebenen Felsen, einem Wegkreuz, den an einem sonnigen Tag zum Verweilen einladenden Sitzbänken sowie der Schau über den Untervinschgau und hinüber zur Burg Juval ein lohnendes Wanderziel für einen schönen und windstillen Novembertag. <BR /><BR />Um nach Naturns zurückzukehren, folgen wir einem lauschigen, unweit des Wallburgbodens vom Höhenweg abzweigenden Fußpfad und erreichen schließlich von Westen her wieder den Ausgangspunkt der Rundwanderung.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1238169_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Von der Dorfmitte in Naturns (554 m) über den Schlossweg (Straße) nordwärts bis zur rechts abzweigenden Vogeltenn-Promenade, auf dieser zum Restaurant Wiedenplatzerkeller und kurz hinauf zum Naturnser Schnalswaal bzw. Wallburgweg (ca. 750 m; ab Naturns 3/4 Std.). Nun auf dem guten und teilweise mit Geländern versehenen Höhenweg in ebener Hangquerung (entlang des Weges markierte Abstiegsmöglichkeiten) westwärts bis hinaus zu den Wallburgböden (775 m, Sitzbänke, Wegkreuz; ab Wiedenplatzer knapp 1 1/2 Std.). – Abstieg: Auf dem Wallburgweg wieder kurz zurück, dann bei entsprechenden Wegweisern rechts leicht absteigend hinunter, später auf breitem Weg weiter absteigend zu einem Bachgraben und auf schmaler Straße hinunter nach Naturns; ab Wallburg 3/4 Std. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 220 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 2 1/2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Leicht und problemlos, die Wege sind an ausgesetzten Stellen mit Geländern versehen. Im Bereich der Wallburg sich nicht in gefährliches Gelände wagen! <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 04 (Schnalstal – Naturns)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>