Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Beim Ahrnerkopf – urkundlich im 16. Jahrhundert auch „Auerkopf“ – handelt es sich um einen unvergletscherten Dreitausender, der sich im östlichen Grenzkamm des innersten Ahrntals zwischen Rötspitze und Dreiherrenspitze als formschöne, unschwierig ersteigbare Felspyramide erhebt. <BR /><BR />Wichtiger Stützpunkt für Touren in diesem Gebiet ist die Lenkjöchlhütte, und Ausgangspunkt dieser Wege ist Kasern, die innerste größere Siedlung des Ahrntals. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1355547_image" /></div> <embed id="dtext86-76177360_listbox" /><BR /><BR />Von dort führt der hier vorgeschlagene Weg hinein zum bekannten Heiliggeistkirchlein bzw. zum kleinen Weiler Prastmann, dann über die verstreuten Hütten der Labesau-Alm (der Name bedeutet Au mit Labesen, einer Ampferart) und durch das im mittleren Teil schön flache Windtal mit dem Blick hinauf zum Ahrnerkopf empor bis fast zur Lenkjöchlhütte. <BR /><BR />Und schließlich geht es auf markierten Pfaden zum Gipfel, dessen Aussicht die immer noch vergletscherte Hochgebirgswelt des Ahrntales und des obersten Virgentales umfasst. <BR /><BR />Der Ahrnerkopf ist zwar weniger mächtig und hoch als Rötspitze und Dreiherrenspitze, dafür ist er wesentlich leichter ersteigbar, und bis zum Gipfelkreuz führt sogar ein markierter Steig. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1355550_image" /></div> <BR />So ist der Berg ein in mehrfacher Hinsicht lohnendes Tourenziel für tüchtige Berggeher, die weder Gletscher noch schwierigen Fels begehen, aber dennoch einen lohnenden Dreitausender besteigen wollen. <BR /><BR />Aufgrund des Höhenunterschiedes von immerhin 1.500 Metern empfiehlt es sich allerdings, die Tour auf zwei Tage aufzuteilen und – nach entsprechender Anmeldung – im Schutzhaus zu nächtigen. Dadurch wird das Ganze weniger zu einem Gewaltmarsch als zu einem in mehrfacher Hinsicht unvergesslichen Erlebnis. <BR /><BR />Für den Abstieg empfehle ich ab der Lenkjöchlhütte den Weg, der durch das schöne Röttal hinunter und hinaus zur Rötalm führt, dann vorbei an Stollen und Resten des einstigen Kupferbergbaus – und wieder in Kasern angekommen, findet schließlich eine prächtige hochalpine Gipfelbesteigung und Rundtour ihren Abschluss.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1355553_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Kasern im inneren Ahrntal (1.595 m, große Parkplätze) auf dem alten Talweg (Kreuzweg) in 20 Minuten durch Wiesen hinein zum Weiler Prastmann (1.623 m, Heiliggeistkirchlein), dann der Beschilderung „Lenkjöchlhütte“ folgend auf Weg 12 ostseitig hinan zur Alm Labesau (1.757 m) und durch das Windtal teils mäßig, teils stärker ansteigend hinauf bis fast zur Lenkjöchlhütte (2.590 m, Sommerbewirtschaftung; ab Kasern 3 Std.). Nun auf dem noch unter der Hütte links abzweigenden Steig 12 B die Hänge querend zur nächsten Wegteilung (rechts geht es zum Vorderen Umbaltörl), auf dem Weg 12 B weiter und auf dem rechts abzweigenden, markierten Gipfelsteig über Blockwerk und Geröll steil, aber unschwierig hinauf zum Gipfelkreuz (3.050 m; ab Kasern 4 Std., ab Hütte knapp 1 1/2 Std.). – Abstieg: Entweder zur Gänze wie Aufstieg oder (empfohlen) ab Lenkjöchlhütte wie folgt: Vom Schutzhaus stets auf Weg 11 südwestwärts hinunter ins Röttal, durch dieses hinaus zur Rötalm (2.116 m) und auf Weg 11 zurück nach Kasern (ab Lenkjöchlhütte 2 1/2 Std., ab Gipfel 3 1/2 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.455 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 7 – 8 Std. (evtl. Zweitagestour)<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für tüchtige Berggeher bei sommerlichen Verhältnissen unschwierig. Die Rundtour ist auch in umgekehrter Richtung gut durchführbar. Sich vor dem Start nach den aktuellen Gegebenheiten erkundigen und bei Nächtigungsabsicht in der Hütte anmelden (0474 838144)!<BR /><BR /><b>Wanderka</b>rten 1:50.000: Kompass, Blatt 82 (Tauferer Ahrntal) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 035 (Ahrntal – Rieserfernergruppe)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>