Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Bei der Besteigung der Portlesspitze handelt es sich um eine lange und steile, bei entsprechender Kondition und Bergerfahrung aber eindrucksvolle Tour in einer weitgehend unberührten Berglandschaft.<BR /><BR /> Abgesehen vom mühsamen letzten Abschnitt führt der markierte und beschilderte Pfad über zwar steiles, aber gefahrlos begehbares Gras- und Zwergstrauchgelände, und bis zum Beginn dieser Hänge führt teilweise ein guter Waldweg. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1337361_image" /></div> <BR /><BR />Daher gehört die Portlesspitze zu den häufiger bestiegenen Dreitausendern des Vinschgaus. Sie entragt dem Bergkamm, der sich zwischen dem Planeiltal im Westen und dem Matscher Tal im Osten und damit im südlichen Teil der Ötztaler Alpen erhebt. Den Namen hat der Berg von den Fluren Äußere und Innere Portles erhalten, wobei der Ursprung im lateinischen „portella“ (kleines Tor, Törl) liegen soll. <BR /><BR />Als Ausgangspunkt für die Besteigung des Berges wählen wir das innere Matscher Tal, dessen Straße nahe dem Tartscher Bühel von der Vinschgauer Talstraße abzweigt und über das Dorf Matsch bis in das innerste Tal führt. Dort befinden sich die Thaneihöfe und die Glieshöfe mit dem gleichnamigen Almhotel, und dort beginnt unter anderem auch der Weg zur Oberetteshütte des Südtiroler Alpenvereins.<BR /><BR />Aber Achtung: Wir gehen nicht in Richtung dieser Schutzhütte, sondern zuerst hinaus zu den erwähnten Thaneihöfen, die westseitig etwas erhöht am Sonnenhang liegen. Von da führt dann bald ein recht guter Waldweg zu den schönen Eisawiesen am Fuß der Steilhänge. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1337364_image" /></div> <embed id="dtext86-75633502_listbox" /><BR /><BR />Zunächst noch im Bereich letzter Lärchen und Zirben und dann wie erwähnt über Gras- und Zwergstrauchhänge geht es nun empor zu einer flachen Bergmulde, und von da erklimmen wir ziemlich mühsam über Felsschutt und Blockwerk einen sehr steilen Hang. <BR /><BR />So erreichen wir den felsigen, aber unschwierigen Schlussgrat und wenig später das Gipfelkreuz. Dort werden die Mühen des Aufstiegs mit einer Gesamtschau über die Berge des oberen Vinschgaus und insbesondere mit den Prachtblicken zum Ortler, zur Weißkugel und sogar zum Piz Bernina mit dem berühmten Biancograt belohnt.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1337367_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt durch das Matscher Tal zum Parkplatz unterhalb des Hotels Glieshof (1.800 m). Von dort bzw. von der nahen Straßenbrücke (Wegweiser) auf der Sonnenseite kurz hinauf und links hinaus zu den Thaneihöfen. Nun auf markiertem Steig in einem Tälchen hinauf, links durch Wald zum Rand der Eisawiesen (2.079 m) und dann wieder auf markiertem Steig über steindurchsetzte Gras- und Zwergstrauchhänge empor zu einer Hangverebnung. Ab dort zunehmend steiler über Trümmerwerk und Geröll teils auf schwachem Steig, teils weglos hinauf zum Gipfelgrat und über ihn rechts kurz zum Gipfel (3.074 m; ab Ausgangspunkt 4 Std.). – Abstieg wie Aufstieg (3 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.274 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 7 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Im oberen Teil steil und mühsam, aber insgesamt für ausdauernde und berggewohnte Geher nicht schwierig. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>