Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Anfahrt bringt uns zunächst nach Latsch im unteren Vinschgau. Das bekannte Dorf ist zwar der Talort für die Tour, doch die ersten 1.000 Höhenmeter bis zum Gipfel können wir erfreulicherweise mit einer modernen Seilbahn zurücklegen und erreichen so mühelos die bekannte Höhensiedlung St. Martin im Kofel, wo nun der Fußmarsch beginnt. <BR /><BR />Hier oben kann eingekehrt werden, und zunächst beeindruckt vor allem das äußere Bild des förmlich an den Steilhang geklebten Martinskirchleins, in dem sich neben dem stattlichen barocken Hochaltar die offenbar allererste Gebetsstätte befindet: eine Felsgrotte mit dem eigentlichen Gnadenbild des heiligen Martin. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1227285_image" /></div> <embed id="dtext86-71897879_listbox" /><BR /><BR />Daher heißt es oft St. Martin „im“ und nicht „am“ Kofel. Der umliegende steile Streuweiler trägt allerdings die Bezeichnung St. Martin am Vorberg, was ursprünglich die Bedeutung von „Forchberg“ – Gelände mit Föhren – hatte.<BR /><BR />Zu lange halten wir uns hier allerdings nicht auf, denn die Gehzeit bis zum immerhin über 2.900 m hohen Gipfel beträgt je nach Kondition und Gehgewohnheit rund drei bis vier Stunden. Und da der Aufstieg recht steil und im letzten Teil sogar sehr steil ist, verlangt die Vermoispitze doch ein gewisses Maß an Kondition. <BR /><BR />Jedoch ist die Route gut markiert, bis zum Gipfel führt ein großteils erdiger Steig und Schwierigkeiten etwa in Form von Kletterstellen gibt es nicht. Und dank der Südexposition des Aufstiegsweges ist die Vermoispitze ein Gipfelziel, dessen Besteigung sich auch noch zu dieser Jahreszeit lohnt, sofern kein verfrühter Wintereinbruch dem Bergsteigen auf aperen Wegen ein Ende bereitet. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1227288_image" /></div> <BR /><BR /> Am Gipfel erwartet uns an einem klaren Herbsttag ein endloses Rundpanorama mit Bernina, Ortler, Ötztaler Alpen, Rieserferner und Dolomiten, während 2300 Meter unter uns in schwindelerregender Tiefe der Vinschgauer Talboden liegt. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1227291_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Latsch im unteren Vinschgau zunächst mit der modernen Personenseilbahn hinauf nach St. Martin im Kofel (1.736 m; Gaststätte bei der Bergstation). Von dort der Markierung 6/9 folgend durch Wiesen und Wald auf breitem Weg mäßig steil hinauf zu einem Wiesenboden und auf dem genannten Weg 6/9 durch Waldhänge mäßig steil weiter bis zur rechts abzweigenden Markierung 9 (ca. 2.200 m); nun stets dieser und der Beschilderung „Vermoi“ folgend auf dem mittelsteilen Steig durch Wald hinauf zur Baumgrenze und dann über die teils begrasten, teils steinigen Hänge mit zunehmender Steilheit, aber nicht schwierig empor zum Gipfelkreuz (2.929 m; ab St. Martin 3 <EinHalb></EinHalb> Std.). – Abstieg über die Aufstiegsroute in 2 <EinHalb></EinHalb> Std. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.193 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 6 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bei bestem Herbstwetter für gehtüchtige und bergerfahrene Geher unschwierig, wenn auch teilweise sehr steil. Ordentliches Schuhwerk daher wichtig. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 04 (Schnalstal)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>