Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte. <BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Kassiansspitze ist die höchste Erhebung eines Bergstocks, der sich hoch über dem Klausner Raum im Kamm zwischen dem unteren Eisacktal und dem Sarntal erhebt. Am Weg zum Gipfel liegen als Rast- und Stützpunkte die Klausner Hütte sowie die Gaststätte Latzfonser Kreuz. <BR /><BR />Ausgangspunkt unserer Wanderung ist ein oberhalb von Latzfons gelegener Touristenparkplatz unweit des Kühhofes. Von dort quert der klassische Weg ausgedehnte Waldhänge und erreicht im Bereich der Almwiesen die bewirtschaftete, 1908 von der Alpenvereinssektion Klausen errichtete Klausner Hütte. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1349937_image" /></div> <BR />Und von diesem Schutzhaus geht es, vorbei an der Runggerer Saltnerhütte, empor zur weithin sichtbaren, 1868 errichteten Bergkirche Latzfonser Kreuz mit dem legendären „Schwarzen Herrgott“ am Hauptaltar. Und wenige Schritte oberhalb der Kirche steht das gleichnamige Schutzhaus, das in seinen Ursprüngen auf eine bereits um 1800 bestehende Herberge zurückgeht. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1349940_image" /></div> <embed id="dtext86-76005138_listbox" /><BR /><BR />Das Ganze sowie eine kleine Felsgrotte und das etwas abseits stehende „Kreuz auf Gumpmaul“ befinden sich etwa eine Gehstunde unterhalb der Kassiansspitze, deren Zugangsweg bereits um 1880 von der Alpenvereinssektion Bozen ab Klausen mit „Wegzeichen“ versehen wurde. <BR /><BR /><BR />Dabei handelt es sich ab dem Latzfonser Kreuz um einen teilweise ziemlich steilen, aber unschwierigen Bergpfad, der zuerst zum kleinen Kassianssee und schließlich zur Kassiansspitze führt, die ihren Namen vermutlich unter Fürstbischof Kaspar Ignaz von Künigl (1671-1747) erhielt, der die Verehrung des Brixner Diözesanpatrons St. Kassian besonders förderte. <BR /><BR />Der Gipfel entsendet zwei Seitengrate, an deren Enden sich die Ritzlarspitze im Südosten und die Samspitze im Südwesten befinden. <BR /><BR />Der Berg zeichnet sich aufgrund seiner Höhe und freien, zentralen Lage vor allem durch den Prachtblick auf die gegenüberliegenden Dolomiten aus, aber auch durch ein weitreichendes Panorama über die Bergwelt Südtirols.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1349943_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Brixen oder Klausen über Feldthurns nach Latzfons und weiter hinauf zum Parkplatz nahe dem Kühhof (1.550 m). Von da zu Fuß stets auf breitem Forstweg Nr. 1 in langer, teils ebener, teils ansteigender Querung durch Wald und Wiesen zur bewirtschafteten Klausner Hütte (1.919 m; ab Kühhof knapp 1 <EinHalb></EinHalb> Std.). Dann hinauf zur Runggerer Saltnerhütte, hinein ins Plankental und mittelsteil hinauf zur Kirche und Schutzhütte Latzfonser Kreuz (2.311 m; ab Klausner Hütte 1 Std.). Nun kurz westwärts zu Wegteilung, rechts auf Steig 17 über Gras- und Blockgelände ansteigend steil empor zu einer Gratsenke und rechts nur leicht ansteigend zum Gipfelkreuz (2.581 m; ab Latzfonser Kreuz knapp 1 Std., ab Kühhof 3 <EinHalb></EinHalb> Std.). – Abstieg wie Aufstieg (ca. 2 <EinHalb></EinHalb> Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.031 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 6 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für berg- und gehgewohnte Wanderer problemlos, im letzten Teil aber steil. Sich vor Antritt der Tour wie immer nach den augenblicklichen Gegebenheiten erkundigen!<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 030 (Brixen – Villnössertal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>