Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Zur Umrahmung des Sees gehören aber nicht nur verstreute Einzelhöfe oder Hofgruppen, sondern auch das kleine Höhendorf Durnholz, dessen Besuch man in die Rundwanderung gut einbinden kann, indem man es auf der einen Seite erreicht und auf der anderen wieder verlässt.<BR /><BR /> Im dortigen Gasthaus besteht Einkehrmöglichkeit, und die Pfarrkirche zum hl. Nikolaus wartet mit sehenswerten Fresken auf, während die Wege längs der Seeufer sich zu einer lohnenden Rundwanderung anbieten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312734_image" /></div> <BR />Das rund 15 Meter tiefe, mit einer Fläche von rund 900 mal 350 Metern sehr stattliche und sehr fischreiche Gewässer liegt in einem vergleichsweise wenig besiedelten Wald- und Wiesental. Es steht unter Landschaftsschutz und wird von verschiedenen Sagen umrankt.<BR /><BR /> So soll es unergründlich tief sein und unterirdisch nicht nur mit dem Radlsee bei Brixen, sondern sogar mit dem Adriatischen Meer in Verbindung stehen. Und entstanden sei es, weil der größte Durnholzer Bauer einmal noch nach dem Betläuten Heu einbringen ließ, worauf eine Quelle aufging und den ganzen Hof verschlang und zum heutigen See anwuchs.<BR /><BR /> Wir beginnen unsere Wanderung beim Parkplatz ein kleines Stück außerhalb des Sees, und schon bald geht es auf der bewaldeten Seite des Sees unmittelbar neben der ausgedehnten Wasserfläche hinein zum Großalmbach, einem der beiden starken Zuflüsse des Sees an der Ostecke des Sees. <BR /><BR />Dann am Fuß ausgedehnter Wiesenhänge, wo über uns mit dem Inderst und Öberst die höchstgelegenen Höfe des ganzen Sarntales weit über das Land schauen, hinüber zum zweiten Zufluss und auf der Sonnenseite und vorbei an dem schon seit Längerem geschlossenen Fischerwirt weiterhin unter Wiesenhängen hinaus und kurz hinauf nach Durnholz. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312737_image" /></div> <embed id="dtext86-74729927_listbox" /><BR /><BR /> Nachdem wir hier vielleicht eine Rast eingelegt und der Kirche einen Besuch abgestattet haben, steigen wir zum Abfluss des Sees hinab und beenden wenig später unsere Rundwanderung.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1312740_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Vom Parkplatz unterhalb Durnholz (1.540 m; hierher Straße von Astfeld im Sarntal) auf gutem Wanderweg am Fuß der großteils bewaldeten, später allerdings vor Jahren vom Windwurf heimgesuchten Hänge ostwärts zum Großalmbach, nach der Brücke auf schmaler Straße zur Nordecke des Sees, weiter auf der Straße (allgemeines Fahrverbot) hinaus und zuletzt auf rechts abzweigendem Sträßchen kurz hinauf nach Durnholz (das Gasthaus hat Dienstag Ruhetag und ist von 26. Mai bis 4. Juni geschlossen; bei Einkehrabsicht ist Anmeldung erwünscht). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> gering. <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> knapp 1 1/2 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Leicht und problemlos, großteils breite, ebene Wege. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 040 (Sarntaler Alpen)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>