Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die von uns angepeilte Hochwart erhebt sich als ausgeprägter Berggipfel zwischen dem unteren Vinschgau und dem äußeren Ultental. Und weil es auch andere Berge dieses Namens gibt, wird sie als Naturnser Hochwart bezeichnet. <BR /><BR />Dank der Seilbahn von Lana herauf und dem anschließenden Sessellift zum Larchbühel im Gebiet des Vigiljochs hält sich die zu bewältigende Höhenleistung bis zum Gipfel in annehmbaren Grenzen. <BR /><BR />Ein großer Teil des Zugangs führt nur leicht ansteigend über einen flachen Höhenkamm, und auch der letzte, stärker ansteigende Abschnitt ist, wie der gesamte Rest, leicht und problemlos zu bewältigen. Allerdings verlangen der Weg bis zum Gipfel und die Rückkehr zum Ausgangspunkt aufgrund der Gesamtlänge von etwa sechs Stunden doch eine gewisse Gehtüchtigkeit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1342218_image" /></div> <embed id="dtext86-75792829_listbox" /><BR /><BR />Nachdem wir am erwähnten Larchbühel den Sessellift verlassen haben, führt der leicht absteigende Weg zum Gasthaus Jocher und damit zum Fuß des Hügels, auf dem weithin sichtbar das in seinen Ursprüngen aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirchlein St. Vigil steht – ein landschaftliches wie auch kunst- und kulturgeschichtliches Kleinod unserer Bergwelt. <BR /><BR />Es folgt eine längere Waldwanderung, dann geht es über aussichtsreiche Almböden und mit dem Blick auf einen vor uns befindlichen Berg geradezu gemütlich dahin. Doch dieser Berg, das Naturnser Hochjoch, ist noch nicht unser Ziel. Die Hochwart verbirgt sich nämlich dahinter und wird erst später sichtbar. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1342221_image" /></div> <BR /><BR />Schließlich aber steigt der gut markierte und ebenso gut beschilderte Anstieg empor zu einer Scharte und am eigentlichen Bergaufbau zum weithin sichtbaren Gipfelkreuz. <BR /><BR /> Wie auch bei den anderen Gipfeln dieses Namens handelt es sich auch bei unserem Ziel wirklich um eine hohe und dementsprechend aussichtsreiche Warte, wobei der Blick die beiden Begrenzungstäler ebenso umfasst wie die Ortlerberge, die Ötztaler und Sarntaler Alpen sowie die Dolomiten. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1342224_image" /></div> <?Schrift SchriftWeite="99ru"> <b>Wegverlauf:</b> Von Oberlana (301 m) mit der Seilbahn hinauf zum Vigiljoch (1.486 m, Gastbetriebe) und mit dem anschließenden Sessellift weiter zum Larchbühel (1.814 m; Restaurant). Von der Bergstation auf dem breiten Weg Nr. 4 westwärts leicht absteigend zum Gasthaus Jocher (1.743 m) unter dem Vigiliuskirchlein, von nun an stets der Markierung 9 und der Beschilderung „Hochwart“ folgend zunächst auf breitem Weg und später auf schmalerem Pfad durch Wald teils ansteigend, teils eben zur Baumgrenze, dann über Grasböden stets mit Markierung 9 (Abzweigungen bleiben unbeachtet) über freie Hänge teils ansteigend, teils eben bis zum Kessel unter der Hochwart, nun kurz hinauf in die Nörderscharte und links am teilweise felsigen, aber unschwierigen Grat auf dem markierten Steig empor zum Gipfel (2.608 m; ab Sessellift am Larchbühel 3 1/2 Std). – Abstieg: Über die beschriebene Route in ca. 2 1/2 Std. <BR /><BR /><?_Schrift> <b>Höhenunterschied:</b> 865 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 6 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für Gehgewohnte mit Bergerfahrung problemlos. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 011 (Meran)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>