Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Unabhängig davon, ob die Hitzewelle etwas nachlässt oder nicht – die Wanderung von Gfrill zum Gipfelkreuz auf der Königswiese und dann um die Nord- und Ostseite des Berges herum führt in jedem Fall durch angenehm kühle Mischwälder hoch über der Etschtalsohle. <BR /><BR />Beim Blick vom Fuß der gegenüberliegenden Etschtalseite aus zeigt sich der Berg, der nach den Grasflächen im Gipfelbereich benannt ist, nördlich der halbmondförmigen Madrutwand als wuchtige, von felsigen Stufen geprägte bewaldete Erhebung, die von der Talsohle fast 1.500 Höhenmeter in die Höhe ragt. <BR /><BR />Er ist wuchtiger und höher als der Madrutberg, und so bieten sich von den Waldlücken aus freie Ausblicke, die im Norden sogar bis zum vergletscherten Ötztaler und Zillertaler Hauptkamm reichen – und dazu natürlich in geringerer Entfernung auch zu Paganella, Brenta und Presanella, zum Penegal, zu Weiß- und Schwarzhorn und zu den Dolomiten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1337562_image" /></div> <embed id="dtext86-75546029_listbox" /><BR /><BR />In unserer unmittelbaren Nähe fasziniert hingegen die Vielfalt an Farben und Formen der von Faltern umworbenen Wiesenblumen. Und wer Glück hat, bekommt auch Reh und Gämse zu Gesicht, die hier im Naturpark Trudner Horn auf den Bergwiesen reiche Äsung und in den felsdurchsetzten Mischwäldern schützende Unterstände finden.<BR /><BR />Die als prähistorischer Fundort bekannte und schon um 1300 urkundlich erwähnte Königswiese sowie zwei Höfe an ihrem Südostfuß liegen im Gemeindegebiet von Neumarkt. Wir starten für unsere Rundtour jedoch im kleinen Höhendorf Gfrill, das von Salurn über Buchholz auf guter Straße erreicht werden kann. <BR /><BR />Zuerst an der Leonhardskapelle des Leitgebhofes vorbei in Richtung Gfriller (Gfrillner) Sattel und dann durch schöne Mischwälder hinauf zur Wiese mit dem Gipfelkreuz – das ist unser etwa anderthalbstündiger Aufstieg auf gut markierten und beschilderten Wegen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1337565_image" /></div> <BR />Um die Wanderung zu einer ausgedehnteren und etwas alpineren, aber landschaftlich wie naturkundlich sehr lohnenden Rundtour zu gestalten, empfehle ich für den Abstieg, auf der schattigeren Rückseite des Berges zur wirklich großen, von einer senkrechten Felswand überragten „Großwiese“ abzusteigen und dann, teilweise durch eindrucksvolle, felsdurchsetzte Bergwälder in abwechslungsreichem Aufstieg wieder zum Gfriller Sattel und schließlich nach Gfrill zurückzukehren. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1337571_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Salurn hinauf nach Gfrill (1.328 m; Parkplatz, Gasthaus, schöne Kirche). Von da stets der Beschilderung „Königswiese“ folgend zuerst auf der Straße hinunter zu rechts abzweigender Höfezufahrt (1.260 m), auf dieser durch Wald und Wiesen in Richtung Gfriller Sattel und dann teils auf Fußwegen, teils auf breiten Forstwegen durch Waldhänge hinauf zur Königswiese mit dem Gipfelkreuz (1.622 m; ab Gfrill 1 1/2 Std.). – Abstieg: Entweder wie Aufstieg (gut 1 Std.) oder wie folgt (Rundtour): Zurück zu querendem Forstweg, rechts den Wegweisern „Großwiese“ folgend wieder teils auf Fußwegen (streckenweise steil), teils auf breiten Forstwegen durch eine Wiese und durch Wald hinunter zur sehr ausgedehnten Großwiese unter hoher Felswand und rechts durch die Wiese hinunter zu einer Hütte am unteren Wiesenrand (1.288 m). Nun den Wegweisern „Gfrillner Sattel“ folgend auf Fußpfad 3 B durch Wald in 30 Min. hinauf zum genannten Sattel (1.450 m) und südwärts bald wie im Aufstieg zurück nach Gfrill (ab Gipfel 2 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 362 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 1/2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> An sich unschwierige Tour auf markierten und beschilderten Wegen. Auf der Nordseite aber zum Teil gestufte, Trittsicherheit erfordernde Wegstrecken in steilem Auf und Ab.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 74 (Südtiroler Weinstraße – Unterland) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>