Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Das Gsieser Tal zählt zu den am wenigsten von technischen Übererschließungen beeinträchtigten Gebieten Südtirols und genießt, auch aufgrund des freundlichen Gesamtbildes und der ländlichen Kulturlandschaft, den Ruf besonderer Schönheit. <BR /><BR />Dazu gehören die breite Talsohle, die Kirchdörfer Pichl, St. Martin und St. Magdalena, die Weiler mit ihren charakteristischen Bauernhöfen, aber auch die vielen Almen, die sich im Bereich der Waldgrenze wie eine Perlenkette rund um das Tal an den Hängen hinziehen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1267884_image" /></div> <BR />Einige von ihnen sind auch im Winter gastgewerblich bewirtschaftet und bieten damit lohnende Wandermöglichkeiten. Zu diesen gehört die Aschtalm auf der Westseite des inneren Tales. <BR /><BR />Dabei handelt es sich um eine große, sonnige Almrodung noch unterhalb der Waldgrenze in einer ausgedehnten, zusammen mit der Pfinnalm und zahlreichen Heuhütten zu den Gipfeln Fellhorn und Hoher Mann hinaufziehenden Mulde. Die Bezeichnung „Ascht“ (so gesprochen) oder „Ast“ bedeutet so viel wie Nieder- oder Voralm. <BR /><BR />Die etwa 500 Meter höher gelegene Pfinnalm ist zwar im Winter nicht bewirtschaftet, wird aber – wenn es die von Skitourengehern vorgezeichnete Route zulässt – von der Aschtalm aus gern erwandert. <BR /><BR />Die oben genannten Gipfel sind jedenfalls lohnende Ziele für Tourengeher. So ist die Aschtalm, die sich langer Sonnenscheindauer erfreut, auch Stützpunkt für größere Unternehmungen. Und bei Schneeschuhwanderern ist auch der Pfad durch das Pfinntal herauf beliebt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1267887_image" /></div> <embed id="dtext86-73246328_listbox" /><BR /><BR />Für Wanderer aber, die gern unbeschwert und „gerätelos“ unterwegs sind, wird die Aschtalm hier bereits als Ziel vorgestellt. Und für die Erreichung desselben sei der breite Forstweg empfohlen, der in weit ausholenden Kehren durch prächtige Fichtenwälder zur Alm führt und sich bei guter Schneelage auch zum Rodeln eignet. <BR /><BR />Bereits von diesem Weg aus und dann ganz besonders oben im baumfreien Almgelände bietet sich eine prächtige Schau zu den umliegenden Gsieser Bergen. Vor uns erheben sich Fellhorn und Hoher Mann, auf der gegenüberliegenden Seite zieht sich die markante Gipfelreihe des Gsieser Ostkammes hin, bestehend unter anderem aus Hochkreuzspitze, Riepenspitze und Heimwaldspitze, und im Süden erheben sich die unverwechselbaren Felsgestalten der Pragser Dolomiten. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1267890_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Welsberg durch das Gsieser Tal bis nach St. Magdalena, kurz vor der Kirche links ab (verschiedene Wegweiser) und auf schmaler Höfestraße hinauf zum Weiler Huben bzw. zu den dort rechter Hand befindlichen gebührenfreien Stellplätzen (ca. 1.480 m). Nun zu Fuß auf der Höfestraße hinauf zu den letzten Höfen und Häusern (Ampfertal), von dort ein Stück der Skipiste nach und dann auf dem breiten, gebahnten Winterwanderweg großteils durch Wald leicht bis mäßig ansteigend in Kehren hinauf zu den ausgedehnten Aschtwiesen und zur bewirtschafteten Hütte der Aschtalm (1.950 m; Donnerstag Ruhetag; ab Ausgangspunkt gut 1 1/2 Std.). – Der Abstieg erfolgt über den beschriebenen Aufstiegsweg (ca. 1 Std.; oder mit der selbst mitzubringenden Rodel).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 470 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 1/2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für gehgewohnte Winterwanderer problemlos. Bezüglich Wegzustand sollte man sich vor Antritt der Wanderung nach dem aktuellen Stand erkundigen!<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 699 (Südtirol, Karte 3) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 032 (Antholzer Tal – Gsieser Tal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>