Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Das von Sterzing im oberen Eisacktal westwärts abzweigende Ridnauntal führt breit und eben hinein zum Dorf Mareit. Von dort ziehen mittelsteile Hänge mit Wiesen und Höfen hinauf zum Weiler Gasse. Dann erstreckt sich der innere, obere Talabschnitt wieder weitgehend eben hinein zum Dorf Ridnaun und bis zum Bergwerksmuseum im Talschluss.<BR /><BR />Das Dorfbild von Mareit, wo unsere Rundwanderung beginnt und endet, wird geprägt von der spitztürmigen Pfarrkirche und der Friedhofskapelle, besonders aber vom Schloss Wolfsthurn. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1158252_image" /></div> <embed id="dtext86-69638739_listbox" /><BR /><BR />Dieses ist die bedeutendste und prächtigste Barockanlage Gesamttirols, die Freiherr Franz Andreas von Sternbach ab 1725 unter Einbeziehung einer kleinen früheren Burg errichten ließ. Das nach wie vor im Besitz der Freiherren von Sternbach stehende Schloss enthält seit rund 30 Jahren das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei. <BR /><BR />Es bietet so die Möglichkeit, die entsprechenden Exponate zu besichtigen und gleichzeitig auch die Prunkräume des Schlosses mit ihren Stuckdekorationen, kostbaren Wandbespannungen, Fayenceöfen, Bildern, Möbeln und anderen Ausstattungsstücken kennenzulernen.<BR /><BR />Nach diesem Auftakt wandern wir durch die Schlossallee weiter zum idyllischen Schlossweiher. Dann geht es, in Teilen auf uraltem Pflasterweg, durch die erwähnten Wiesenhänge mit ihren Bauernhöfen hinauf zum Weiler Gasse und zur Magdalenakirche etwas außerhalb des Dorfes Ridnaun. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1158255_image" /></div> <BR /><BR />St. Magdalena ist ein beliebter Wallfahrtsort, eine kunsthistorische Kostbarkeit der Gotik und ein landschaftliches Juwel. Bereits 1273 wird hier eine Knappenkapelle erwähnt, 1480 lassen die Bergwerksleute vom Schneeberg die heutige Kirche erbauen und in der Folge mit drei neuen Schnitzaltären ausstatten. <BR /><BR />Das Innere ist zwar – abgesehen von montags stattfindenden Führungen – nicht allgemein zugänglich, aber allein schon die Lage, das landschaftliche Gesamtbild des Höhenheiligtums und der Prachtblick zu den höchsten Gipfeln der Stubaier Alpen lohnen die Wanderung hierher.<BR /><BR />Nach diesem Erlebnis kehren wir zum Weiler Gasse zurück und schlagen dort den Weg durch die Achenrainschlucht ein. Bald darauf steigen wir in Serpentinen durch Steilwald hinab zum Grund der Schlucht und folgen dann dem wasserreichen Talbach bis hinaus nach Mareit und damit zurück zum Ausgangspunkt. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1158258_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Mareit (1032 m) in wenigen Minuten hinauf zum Schloss Wolfsthurn mit dem Museum für Jagd und Fischerei (1070 m). Dann außen herum zur Allee und zum Schlossweiher, ab da stets der Markierung 9 und der Beschilderung „Gasse“ folgend zuerst zum nahen Pulvererhof, dann kurz auf der Talstraße und rechts auf Höfestraße durch Wiesen hinauf und hinüber zum Höllerhof. Nun hinauf zur nächsten Straßengabel und auf breitem Altweg durch Wiesen hinauf zu den ersten Häusern des Weilers Gasse. Weiter auf Hofstraße und rechts abzweigendem Hohlweg durch Wiesen hinauf zu Hofgruppe mit Kapelle (Höfe Joggele und Mairösl) und rechts auf Fahrweg leicht ansteigend zur Magdalenakirche (1414 m; ab Mareit 2 Std.). – Abstieg: Wieder zurück zu den unteren Häusern des Weilers Gasse (auffallendes Blockhaus), hier links ab, mit Nr. 3 (Wegweiser „Achenrainschlucht“) hinüber zum Wald, in Serpentinen am steilen Waldhang hinunter zum Bach und zu Weggabel beim Hofmannsteg, rechts auf Weg 3 A durch Wald hinaus zum Naturlehrpfad und zurück nach Mareit (ab St. Magdalena 1 <EinHalb></EinHalb> Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 382 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 <EinHalb></EinHalb> Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für Gehgewohnte mit ordentlichem Schuhwerk problemlos, die Wege sind gut markiert und beschildert. Bezüglich der Öffnungszeiten von Schloss Wolfsthurn und der bis Allerheiligen jeden Montag stattfindenden Führungen in der Magdalenakirche erteilt das Tourismusbüro nähere Auskünfte.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 44 (Sterzing) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 038 (Sterzing – Stubaier Alpen)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere Wandertipps von ihm.</a>