Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte. <BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Der Große Montiggler See, in dessen Nähe sich der geringfügig höher gelegene, ungefähr halb so große Kleine Montiggler See befindet, kann auch mit dem Auto erreicht werden, und es gibt von der Eppaner und Girlaner Seite her verschiedene, weitgehend eben verlaufende Zugangsmöglichkeiten. <BR /><BR />Als Alternative dazu schlage ich hier jedoch den Zugang von der Ostseite her vor, nämlich von Pfatten herauf. So lernt man auch diese kleine Ortschaft kennen – Pfatten ist übrigens eine eigene, recht ausgedehnte Gemeinde –, die am Fuß des Mitterberges liegt, der die breite Etschtalsohle vom Überetsch trennt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1305024_image" /></div> <BR /> Mehrere Baulichkeiten umschließen einen malerischen Innenhof mit schönem Kopfsteinpflaster, und am größten Gebäude erinnert die Aufschrift „Schlosshof“ an das um 1270 erwähnte Schloss Pfatten, das um jene Zeit von den Herren von Liechtenstein erbaut wurde. <BR /><BR />Die der heiligen Magdalena geweihte heutige Pfarrkirche von Pfatten ist die Nachfolgerin der einstigen Burgkapelle. Prächtige Atlaszedern verleihen dem Baukomplex sein adeliges und südliches Gepräge. <BR /><BR />Von da und von dem ein Stück weiter nördlich gelegenen Mairhof führt je ein steiler Fußweg hinauf zum Großen Montiggler See. So können wir den einen für den Aufstieg und den anderen – allerdings steileren und rutschigeren – für den Abstieg wählen, wodurch sich eine geschlossene Runde ergibt. <BR /><BR />Der Aufstiegsweg führt uns jedenfalls zum größeren der beiden Seen, wo Einkehrmöglichkeit besteht. Der See ist rund 700 Meter lang, 300 Meter breit und zwölf Meter tief. Damit zählt er zu den größeren Naturgewässern Südtirols. <BR /><BR />Er und der nahe Kleine Montiggler See – auch er durchaus stattlich – gehören nicht zuletzt wegen der weitgehend naturbelassenen Ufer zu den landschaftlich besonders reizvollen Wanderzielen Südtirols.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1305027_image" /></div> <embed id="dtext86-74474767_listbox" /><BR /><BR /> Und wie archäologische Funde gezeigt haben, wurden sie bereits vor Jahrtausenden von Menschen aufgesucht. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1305030_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Branzoll hinüber nach Pfatten (Parkplätze am Bergfuß, ca. 230 m). Nun kurz hinauf zum Gebäudekomplex von Pfatten, hier dem Wegweiser „Montiggler Seen“ und der guten Markierung folgend auf dem Fußweg durch Buschhänge steil hinauf in eine Waldsenke und auf schmaler Straße durch Wald zum Rand der Montiggler Obstgüter; nun rechts ab, auf Fußweg 20 zu Wegteilung, links über einen Bohlensteg durch Schilf hinüber zur Westseite des Großen Montiggler Sees und zum dortigen Gasthaus (494 m; ab Pfatten knapp 1 <EinHalb></EinHalb> Std.). Dann auf der Nordseite des Gasthofs kurz hinauf, rechts auf breitem Weg um die Nordseite des Sees herum bis zum links abzweigenden Weg 5 A (vorher Abstecher zum Kleinen Montiggler See oder Umrundung desselben lohnend, zeitlicher Mehraufwand <EinHalb></EinHalb> Std.), auf diesem dem Wegweiser „Pfatten“ folgend durch eine bewaldete Senke ostwärts, teilweise steil und wegen des Eichenlaubes rutschig hinunter zum Mairhof am Bergfuß und rechts auf der schmalen Straße (oder am Rand der Obstgüter) zurück nach Pfatten. Ab Montiggler See knapp 1 <EinHalb></EinHalb> Std. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 300 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> ca. 3 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> An sich unschwierig, der beschriebene Abstiegsweg ist aber steinig, steil und rutschig (für Kinder ungeeignet!); im Zweifelsfall wieder dem Aufstiegsweg folgen. Sich vor Antritt der Tour jedenfalls wie immer nach der gerade herrschenden Situation erkundigen!<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 54 (Bozen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 049 (Südtiroler Weinstraße)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>