Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Hohe Kreuzspitze, die sich wie erwähnt zwischen dem Passeiertal im Süden und dem Ratschinger Tal im Norden erhebt und den Hauptgipfel jenes Kammes bildet, der von den zentralen Stubaier Alpen bis zum Jaufenpass zieht, gehört zu den besonders markanten und besonders lohnenden Bergen unseres Landes. <BR /><BR />Der Berg ist großteils aus dem bekannten weißen Ratschinger Marmor aufgebaut und hebt sich daher von den grünen Grashängen und dunklen Nachbargipfeln farblich besonders stark ab, und überdies besitzt er – vor allem gegen Osten hin – eine schöne, frei aufragende Gestalt. <BR /><BR />Sein Gipfel ist gleich auf drei markierten Routen erreichbar: südseitig von Stuls in Passeier herauf, über den langen, scharfen Ostgrat von der Jaufensenke bzw. vom Schlattacher Joch her sowie schließlich über die hier vorgeschlagene Nordseite vom Weiler Flading im Ratschinger Talschluss herauf. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339692_image" /></div> <BR />So wandern wir zuerst hinauf zur Klammalm am Rand grüner, ebener Bergwiesen, dann weiter zu den kleinen Butzseen und schließlich teils über Blockwerk, teils über Schrofen und zuletzt über den unschwierigen Westgrat empor zum Gipfelkreuz.<BR /><BR />Diese echt alpine Tour ist insgesamt vergleichsweise lang, aber die Route ist gut markiert, technische Schwierigkeiten sind nicht zu meistern, und so darf sie für bergerfahrene Geher als nicht schwierig eingestuft werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1339695_image" /></div> <embed id="dtext86-75715347_listbox" /><BR /><BR />Abschließend noch ein Wort zum Namen des Berges. Entsprechend seiner hellen Färbung wird er im Volksmund bisweilen auch einfach nur „die Weiße“ genannt, ein Steilabbruch auf Passeirer Seite heißt „Weiße Wand“, und eine Grenzbeschreibung von 1667 nennt ihn die „Übl Weiße“, worin auch der Name der unweit gelegenen Übelseen steckt. <BR /><BR />Im Atlas Tyrolensis von 1774 lesen wir hingegen „Enderst oder Kor Spitz“, bei Staffler um 1840 „Ainetspitze“, und der heutige Name Hohe Kreuzspitze unterscheidet den Gipfel von der Kleinen Kreuzspitze, die sich am Beginn des langen Ostgrates gerade über den genannten Übelseen erhebt. Mangel an Namensvielfalt zeichnet unser diesmaliges Tourenziel demnach wahrlich nicht aus.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1339698_image" /></div> <BR /><b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Sterzing nach Stange im Ridnauntal und links abzweigend bis zum Weiler Flading im Talschluss von Ratschings (1.482 m; Parkplatz, Gasthaus). Von da auf Weg 12 durch Wald und steiles Grasgelände hinauf zur Klammalm (1.925 m, ab Flading 1 1/2 Std.). Nun weiterhin mit Markierung 12 über Grasgelände zuletzt steil hinauf zu den kleinen Butzseen (2.340 m), weiter bergan zu einer weiteren Verflachung, dann lange über Marmorblockwerk teils stark, teils mäßig ansteigend empor zu einer großen, quer stehenden Gratrippe, rechts mit kurzem Höhenverlust hinüber zum felsigen Westgrat und über ihn, stets der Markierung nach, über Blockwerk und Schieferfels unschwierig hinauf zum Gipfelkreuz (2.743 m; ab Klammalm 2 1/2 – 3 Std.). – Abstieg: Über die Aufstiegsroute (insgesamt 3 1/2 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.261 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 7 – 8 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für tüchtige und bergerfahrene Geher bei guten Verhältnissen nicht schwierig; hochalpines Gelände. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 44 (Sterzing) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 038 (Sterzing – Stubaier Alpen)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>