Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Der sich nur wenig über der Waldgrenze erhebende Gipfel bildet den höchsten und aussichtsreichsten Punkt von mehreren ähnlichen, nur geringfügig niedrigeren Hügeln, die zwischen der Eisacktaler Sachsenklemme im Westen und Vals im Osten einen kleinen Bergstock nahe dem Vallerjöchl bilden, von wo der Kreuzspitzkamm nordseitig rasch an Höhe gewinnt und in der 3.135 Meter hohen Wilden Kreuzspitze gipfelt. <BR /><BR />Der kleine genannte Bergstock mit seinen sanften Erhebungen, Einkehrmöglichkeiten und einem Erlebnispark für Kinder ist im Winter als Skigebiet Jochtal bekannt und von Vals herauf mit einer Umlaufbahn erreichbar; zu Fuß hingegen westseitig von Mauls über den Weiler Ritzail und südseitig von Spinges herauf. Ich schlage hier letzteren Weg vor, der am Parkplatz beim sogenannten Wetterkreuz oberhalb der höchsten Spingeser Berghöfe beginnt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1315527_image" /></div> <embed id="dtext86-74866316_listbox" /><BR /><BR />Es handelt sich um einen breiten Forstweg, der erst im letzten Teil von einem schmalen, etwas steileren Pfad abgelöst wird. Dabei geht es über einen langen, von Süd nach Nord nur leicht ansteigenden Bergrücken durch ausgedehnte Nadelwälder und dazwischen eingestreute Bergwiesen. <BR /><BR />Schließlich löst sich der Waldbestand auf und der Pfad erreicht das Gipfelkreuz auf der Kuppe, die ihren Namen von einem einstigen stattlichen Steinmann erhalten hat. Heute bevölkert hingegen eine ganze Schar an Steinmännchen die Anhöhe. Die Aussicht umfasst Gipfel des Alpenhauptkamms, der Sarntaler Alpen, der Pfunderer Berge und der Dolomiten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1315530_image" /></div> <BR />Erwähnt sei noch, dass unser Weg auch kulturhistorische Bedeutung besitzt. Über ihn zogen 1797 die Tiroler Freiheitskämpfer nach Spinges zum bekannten Gefecht gegen die Franzosen, um 1900 besaß der Historienmaler Franz Defregger in den Spingeser Wäldern eine Ferienhütte, unweit davon wurde eine bronzezeitliche Lanzenspitze gefunden, und andere Funde belegen, dass hier schon vor 10.000 Jahren Menschen unterwegs waren.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1315533_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Brixen oder Franzensfeste über Schabs bis fast nach Spinges und kurz vor dem Dorf links abzweigend auf Höfestraße hinauf zum Parkplatz beim sogenannten Bild-Wetterkreuz (1.357 m). Von da nun zu Fuß immer der Markierung 9 folgend auf dem Forstweg in langer, meist leicht ansteigender Wanderung durch Waldungen und Bergwiesen nordwärts bis zu einer von zwei hellen Felsblöcken flankierten Weggabel (1.750 m; ab Wetterkreuz 1 1/2 Std.; rechts führt der Weg 9 in <EinHalb></EinHalb> Std. zur Anratterhütte, 1.814 m). Bei der Weggabel links ab, auf dem breiten Weg 1 B mäßig bis etwas stärker ansteigend großteils durch Bergwiesen hinauf und zuletzt auf einfachem Fußweg (stets 1 B, Wegweiser „Stoanamandl“) wieder mäßig bis etwas stärker ansteigend zum Gipfel (2.118 m; ab Weggabel 1 Std., ab Wetterkreuz 2 1/2 Std.). – Abstieg: Am einfachsten und sichersten über die beschriebene Aufstiegsroute (etwa 2 Std.). <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 761 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 4 – 5 Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für einigermaßen gehtüchtige Wanderer leicht und problemlos; die Wege sind beschildert und gut markiert. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 56 (Brixen) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 037 (Pfunderer Berge – Hochfeiler)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>