Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Almen des Pflerschtales liegen alle südseitig, das heißt auf der Schattenseite. Damit sind sie hinsichtlich der Schneelage der gegenüberliegenden Sonnenseite bevorzugt. <BR /><BR />Das kommt dem Skigebiet Ladurns zugute, aber auch, wer dem Winterwandern oder Rodeln frönen möchte, wird hier – sofern sich der Winter einigermaßen „normal“ benimmt – von einer oft tief verschneiten Landschaft umgeben. Ob bis zum Erscheinen dieses Beitrags dem letzten bescheidenen Schneefall noch etwas an weißer Pracht hinzukommen wird, bleibt abzuwarten. Doch auch mit weniger Schnee ist unser Wanderziel lohnend.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1272216_image" /></div> <BR />Wie erwähnt, liegen die Pflerscher Almen auf der Südseite des Tales, denn hier sind die Hänge weit weniger steil und felsig als auf der gegenüberliegenden Seite. So zeigt sich auch im Bereich der Allrissalm – der Name wird auch Alris oder Alries geschrieben – die Landschaft aus hochstämmigen, üppigen Nadelwäldern und der darin eingestreuten Rodung mit ihren Hütten, während die sommerlichen Weidehänge vorwiegend höher hinaufziehen gegen die Wetterspitze. <BR /><BR />Diese ist bei guten und sicheren Schneeverhältnissen ein beliebtes und lohnendes Ziel für Tourenskifahrer, für die Allriss einen nicht unwichtigen Zwischenstützpunkt darstellt.<BR /><BR />Aber auch für uns bescheidenere Wanderer kann die Alm eine Art Zwischenziel sein, dann nämlich, wenn wir für den Abstieg die Route über die beiden Hofhöfe einschlagen, mit fast 1.400 Metern die höchstgelegene Dauersiedlung des Pflerschtales und die einzige auf dessen Südseite. Auch bis zum Skigebiet Ladurns könnte man wandern, aber das wäre dann schon eine wesentlich längere und bezüglich der Rückkehr zum Ausgangspunkt auch etwas kompliziertere Angelegenheit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1272219_image" /></div> <embed id="dtext86-73348241_listbox" /><BR /><BR />Wie immer man sich aber entscheidet – nur zur Alm und über den Aufstiegsweg wieder zurück, zur Alm und über die Hofhöfe zurück oder gar bis Ladurns: Die große Besonderheit ist die gegenüberliegende Hochgebirgswelt der östlichen Stubaier Alpen mit ihren wilden, nur schütter bewaldeten, von Steilgräben zerfurchten Sonnenhängen und dem darüber aufragenden Kranz an formmäßig wie geologisch sehr unterschiedlichen Hochgipfeln und Dreitausendern, mit der Magdeburger und der Tribulaunhütte, dem Pflerscher Höhenweg sowie zahlreichen zum Teil auch schwierigen Wegen und Routen – das Ganze im Sommer ein Dorado für Wanderer und Bergsteiger, jetzt im Winter ein überwältigendes Landschaftsbild.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1272222_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von St. Anton in Pflersch (1.215 m, an der Brücke über den Talbach Parkplatz und Bushaltestelle) stets den Wegweisern „Allriss“ folgend auf der zum Weiler Stein führenden Straße westwärts etwa 10 Minuten hinan bis zu einem kleineren Parkplatz, hier nun links ab und dann stets auf dem breiten, gebahnten Forstweg durch die Waldhänge hinauf zur Allrissalm (1.534 m; Montag Ruhetag; Wintersaison bis Ende März; ab Ausgangspunkt 1 1/2 Std.). – Abstieg: Entweder über den Aufstiegsweg (ca. 1 Std.) oder auf folgender Route: Von der Alm auf dem Zugangsweg bis zur Linkskehre, nun geradeaus (Richtung Ladurns) bis zur nächsten Weggabel und links (Mark. 35 A) auf dem gebahnten Weg hinunter zum Rand der Wiesen der Hofhöfe (1.380 m). Nun auf deren geteerter Zufahrt in Kehren hinunter zur Pflerscher Talstraße und, links von dieser abzweigend, auf Fahrweg hinein zum Ausgangspunkt (ab Alm ca. 1 1/2 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 319 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 1/2 – 3 Std.<BR /><BR /><b><?SchriftWeite SchriftWeite="97ru"> Orientierung und Schwierigkeit:<?_SchriftWeite> </b> An sich leicht und problemlos, je nach Wetterentwicklung ist vereinzelt Eisbildung aber nicht auszuschließen. Vor Antritt der Wanderung jedenfalls wie immer Informationen über die aktuellen Verhältnisse einholen.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 44 (Sterzing) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 038 (Sterzing – Stubaier Alpen)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>