Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Schon bei der Fahrt von Welsberg im Hochpustertal nach St. Magdalena im nordseitig abzweigenden Gsieser Tal haben wir den unübersehbaren, etwas rechts über dem Talschluss aufragenden Berg mit den beiden, einem Paarhof ähnelnden Hütten der Uwaldalm fast ständig vor uns. <BR /><BR />Denn die Hochkreuzspitze ist einer der mächtigsten und nicht zuletzt auch wegen der genannten Lage einer der bekanntesten Gipfel im Bergkranz, der das Gsieser Tal mit zwei langen Kämmen umfasst und zu den Villgratner Bergen gehört, die man bis zur Neueinteilung von 1984 als Deferegger Alpen kannte.<BR /><BR />Zwar gehören die Gsieser Berge als Teil der besagten Villgratner Berge zu den Hohen Tauern, im Gegensatz zur westlich benachbarten Rieserfernergruppe, zur Venedigergruppe und zur Glocknergruppe sind sie aber unvergletschert. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1217682_image" /></div> <embed id="dtext86-71596383_listbox" /><BR /><BR />Dennoch darf man auch sie aufgrund so manchen markanten Gipfels und auch dank der vielen Almen, die sich oberhalb der Waldhänge wie eine Perlenkette um das Tal legen, als schön und einladend bezeichnen. Dies freilich auch deshalb, weil diese Berge von größeren technischen Erschließungen verschont geblieben sind.<BR /><BR />Wir beginnen den Aufstieg zum Hochkreuz, wie unser Berg abkürzend auch genannt wird, unweit von St. Magdalena, dem innersten Dorf des Tales. Von dort führen zwei markierte Routen zum Gipfel: die westliche über die erwähnte Uwaldalm und den ausgeprägten Südrücken des Berges, die östliche durch das von schönen Bergwiesen und einer Reihe von Blockhütten geprägte Pfoital, wo der Weg unter anderem auch am kleinen Pfoisee vorbeiführt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1217685_image" /></div> <BR />Ich schlage hier vor, die Tour entgegen dem Uhrzeigersinn durchzuführen und so nach dem „Gipfelsieg“ beim Abstieg in der bei guten Witterungsverhältnissen bis zum Allerseelentag bewirtschafteten Uwaldalm (gesprochen wird übrigens „Uwòld“ mit der Betonung auf der zweiten Silbe) eine letzte Rast einzulegen, doch ist die Runde auch in der Gegenrichtung lohnend. <BR /><BR />In beiden Fällen bietet der Abstieg durchweg den Blick über das Gsieser Tal mit seinen vielen schönen Bauernhöfen und der gipfelreichen Bergumrahmung hinaus bis zu den Östlichen Dolomiten.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1217688_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt von Welsberg nach St. Magdalena in Gsies bzw. zur Talschlusshütte (1.465 m; Parkplätze), auf der Straßenbrücke über den Talbach und links bis zu einem Parkplatz unweit des Burgerhofes (1.525 m). Nun zu Fuß mit Markierung 12 auf dem breiten Forstweg durch Wald hinauf zu Wegteilung (links geht es zur Uwaldalm), rechts im Pfoital weiter zur Pfoihütte und weiter auf Weg 12 durch das Almtal, vorbei am kleinen Pfoisee, hinauf zur Pfoischarte; von da auf markiertem Pfad empor zum Vorgipfel (Mitterhochkreuz) und problemlos zum nahen Hauptgipfel (2.739 m; ab Ausgangspunkt 3 <EinHalb></EinHalb> Std.). – Empfohlener Abstieg: Über die Aufstiegsroute hinunter bis zur Wegteilung und rechts auf Steig 12 A über den Bergrücken hinunter zur Uwaldalm (2.042 m; ab Gipfel knapp 1 <EinHalb></EinHalb> Std.; die Gastschenke bleibt bis 2. November in Betrieb, Mittwoch ist Ruhetag). Nun auf dem breiten Forstweg hinunter ins Pfoital und entweder auf dem Forstweg oder auf dem abkürzenden Weg 12 B hinunter zum Ausgangspunkt (ab Alm 1 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 1.214 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 6 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Solange spätsommerlich-herbstliche Verhältnisse herrschen und kein Schnee liegt, ist die Tour leicht und problemlos; die Wege sind gut markiert und beschildert. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 57 (Bruneck – Toblach) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 032 (Antholz – Gsies)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>