Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Anfahrt führt uns im Bereich von Burgeis an zwei der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Vinschgaus vorbei, und zwar an der mächtigen Fürstenburg am Bergfuß und oben am Steilhang am Kloster Marienberg, der höchstgelegenen Benediktinerabtei Europas.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1279056_image" /></div> <BR /><BR />Haben wir dann das Dorf Schlinig mit seiner zwiebeltürmigen Pfarrkirche erreicht, befinden wir uns in fast 1.740 Metern Höhe. Diese Lage macht den Ort zu einem günstigen Ausgangspunkt für verschiedenste Hochtouren. Wir aber begnügen uns jetzt im Winter mit der gemütlichen Wanderung hinein zur Schliniger Alm im Talinneren, die bis Anfang April gastgewerblich bewirtschaftet und auf einem breiten, bei jeder Schneelage gebahnten Weg zu erreichen ist.<BR /><BR />Dieser führt zunächst durch weite Wiesenhänge und an Bildstöcken vorbei zu einer der hl. Anna geweihten Kapelle, dann kurz durch einen lichten Lärchenbestand und schließlich wieder durch waldfreies Gelände und schönen Holzzäunen entlang zur Alm. Diese wird auch Alp Planbell genannt und ist eigentlich die äußere Schliniger Alm, da es auch eine innere, allerdings unbewirtschaftete, gibt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1279059_image" /></div> <BR /><BR />Das ausgedehnte, lang gezogene Almgebiet, durch das einst ein offener Wasserwaal bis hinaus nach Schlinig führte, wird beiderseits von steilen Berghängen gesäumt, während im Hintergrund ein Querriegel aus Engadiner Dolomit aufragt, der wegen der dunklen Anwitterung der Felsen an einem Wasserfall als Schwarze Wand bezeichnet und von so mancher Sage umrankt wird. <BR /><BR />Hier scheint das Tal zu Ende zu sein, doch oberhalb der Flanke liegen weitere Almböden mit der Sesvennahütte des Südtiroler Alpenvereins und der alten Pforzheimer Hütte.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1279062_image" /></div> <embed id="dtext86-73602958_listbox" /><BR /><BR />Für uns gemütlichere Wanderer mag die Schwarze Wand jedoch tatsächlich so etwas wie den Talschluss bedeuten, und so treten wir nach Rast und Einkehr wieder den Rückweg durch die weiten Wiesenhänge an.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1279065_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von Schlinig (1.738 m, hierher Straße von Burgeis im oberen Vinschgau herein, Gastbetriebe, Parkplätze) dem Wegweiser „Wanderweg“ folgend auf der breiten, sonnseitigen Almzufahrt zunächst ganz leicht ansteigend durch die weiten, freien Schneehänge talein zur Kapelle St. Anna, bald darauf kurz unter hohen Lärchen durch, dann durch ebene Böden und zuletzt wieder ganz leicht ansteigend hinein zur Schliniger Alm (1.868 m; ab Schlinig ca. 1 Std.; Winterbetrieb der Almgaststätte bis Anfang April). – Die Rückkehr nach Schlinig erfolgt auf dem beschriebenen Weg (ähnliche Gehzeit).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 185 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Leicht und problemlos. Je nach Witterung und Schneebeschaffenheit sind aber eisige Stellen möglich. Daher ist die Mitnahme von Schuhspikes ratsam. <BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>