Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Auch wenn die milden Temperaturen der ersten frühen Schneepracht recht hartnäckig zusetzen, so ist doch nicht auszuschließen, dass Frau Holle bis zum Erscheinen dieses Wandervorschlags oder zumindest in absehbarer Zeit aus ihren Betten noch etwas weißen Flaum auf die Erde rieseln lässt. <BR /><BR />Doch ob so oder so, die Wanderung zur bewirtschafteten Stegeralm ist in jedem Fall durchführbar, und die Landschaftsbilder des inneren Ahrntals sind ohnehin zu jeder Jahreszeit eine Pracht. <BR /><BR />Doch der Reihe nach. Das bei Bruneck nordwärts abzweigende Tauferer-Ahrntal besitzt eine Reihe von Möglichkeiten zum Winterwandern. Eine davon ist die hier vorgestellte Wanderung von Prettau, dem talinnersten Kirchdorf, zur Stegeralm, deren Gastschenke auch im Winter bewirtschaftet ist.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1256673_image" /></div> <BR />Diese Alm gehört zum beachtenswerten Stegerhof unten im Tal, der zwischen St. Peter und Prettau am ostseitigen Bergfuß liegt. Er fällt durch seine Fassadenmalerei aus dem frühen 17. Jahrhundert besonders auf. <BR /><BR />Abgesehen vom alten Fußweg, der vom Hof empor zu seiner Alm führt, ist diese auch über einen Fahr- bzw. Forstweg erreichbar, der nahe dem Ortsrand am gebührenfreien Parkplatz beim Sportplatz von Prettau beginnt und sich auch jetzt zum Wandern eignet, zumal er bei jeder Schneelage gebahnt wird. <BR /><BR />Der erste Teil des Weges führt uns durch Wiesenhänge hinauf zum stattlichen Innerpichlerhof, der unter anderem eine hübsche Marienkapelle sowie einen alten Kornkasten besitzt, und von da geht es dann in weit ausholenden Serpentinen durch Fichtenwald und helle Lärchenbestände hinauf zum Ziel.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1256676_image" /></div> <BR /><BR />So wie der Stegerhof befindet sich auch die Alm auf der Schattenseite des Tales, doch weil sie auf einer vorgeschobenen, nach Westen exponierten Geländeschulter liegt, genießt sie ab der Mittagszeit schon ein paar Stunden lang die wärmenden Strahlen der Sonne. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1256679_image" /></div> <embed id="dtext86-72894103_listbox" /><BR /><BR />Und aussichtsmäßig zeichnet sie sich durch eine umfassende Schau über das Tal und zum gegenüberliegenden Zillertaler Hauptkamm aus, während ostseitig die rund 3.100 Meter hohe Lenkspitze mit ihren Trabanten über den Almböden aufragt.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1256682_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Vom gebührenfreien großen Parkplatz beim Sportplatz am Ortsrand von Prettau (1.470 m) der Beschilderung „Stegeralm“ folgend (Markierung 10) zuerst auf der Brücke über den Talbach und auf der Hofzufahrt durch Wiesen leicht ansteigend zum Innerpichlerhof (1.518 m). Von dort stets auf dem breiten Forstweg in weit ausholenden Kehren durch die Waldhänge weiterhin mäßig ansteigend hinauf zur Baumgrenze und schließlich im freien Wiesengelände zu den Hütten der Stegeralm mit der auch im Winter bewirtschafteten Gastschenke (1.973 m; Montag Ruhetag; ab Prettau knapp 2 Std.). – Rückkehr zum Ausgangspunkt auf dem beschriebenen Zugangsweg (1 – 1 1/2 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 503 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 – 3 1/2 Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> In jeder Hinsicht leicht und problemlos<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 82 (Taufers Ahrntal) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 035 (Ahrntal – Rieserfernergruppe) <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>