Freitag, 19. Juni 2015

Modellieren mit Ton verbessert die Lebenssituation

Nachdem das Keramiklabor in der Abteilung Pädiatrie, eingeweiht im Jahr 2014 bei den Kindern sehr gut angekommen ist, können nun auch die Kinder- und Jugendlichen der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie im Krankenhaus Meran mit Ton modellieren und kleine Kunstwerke schaffen. Seit April 2015 ist nun auch in dieser Abteilung ein dauerhaftes Keramiklabor von der Stiftung Thun eingerichtet worden.

Keramiklabor im Krankenhaus
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Keramiklabor im Krankenhaus

Die offizielle Eröffnung fand am Donnerstag in den Räumen der Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie des Krankenhauses F. Tappeiner statt. Dr. Roland Döcker, Sanitätskoordinator des Gesundheitsbezirkes, begrüßte die Vertreter der Stiftung, Ilona Thun, Nichte der Gräfin Lene Thun und Mitglied des Stiftungsrates, Dr. Gerard Gostner, gesetzlicher Vertreter und Lucia Adamo, Leiterin der gemeinnützigen Organisation.

Dr.in Donatella Arcangeli, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und – physiotherapie freut sich über die Kontinuität, welche durch das wöchentliche Angebot dieser Keramiktherapie gewährleistet ist. Sie verweist darauf, wie wichtig es ist, dass sich die Kinder und Jugendlichen integriert fühlen und sich freuen können, dass sich durch ihre eigene Kreativität und ihr handwerkliches Geschick viele schöne Dinge formen lassen und so ein ganzes Werk entsteht, so auch das „Projekt Wald“.

Dr. Michael Brühl und Stefania Casarotto, Pflegekoordinator und Pflegekoordinatorin der Abteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie und – psychotherapie und Pädiatrie können aus persönlichen Erfahrungen mit den Kindern und Jugendlichen sagen, dass das Modellieren und Schaffen mit Ton ihnen Selbstwertgefühl gibt und sie für kurze Zeit ihren schwierigen Lebenssituationen entfliehen können.

Gerard Gostner bekräftigt, dass es der Stiftung Thun ein Anliegen ist, das Motto der Gräfin Lene Thun umzusetzen: Freude, Hoffnung und Begeisterung zu schenken, so wie die Nichte Ilona Thun es beschreibt, wenn sie sagt, dass sie als Kind ihrer Oma beim Modellieren der berühmten Thun-Figuren zugeschaut hat und ihre Begeisterung und ihre Freude gespürt hat.

stol