<BR />Clemens Agnelli (Gesang), Florian Kofler und Michael Arquin (Gitarren), Jan Zambon (Bass) und Mattia Di Biase (Drums) formten die Band zur Coronazeit. Ihr Stil ist Jam-Rock – Musik, die im Moment entsteht, aus langen Jams, in denen Ideen frei fließen, bis daraus Songs werden, die organisch wachsen und dennoch unberechenbar bleiben. <BR /><BR />„Wir machen Musik, die uns selbst gefällt – ohne Kompromisse“, sagen The Modern Flowers im Gespräch mit „Backstage“. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich auf den heimischen Festivalbühnen: Die Band war unter anderem beim Gaul Open Air in Lana, bei Rock im Ring am Ritten, beim Jump Out in Eppan und beim Magnifiique in Bruneck zu hören.<h3>„Tapeworm“ liefert sechs neue Songs</h3>Mit ihrer neuen EP „Tapeworm“ veröffentlichen The Modern Flowers ein Werk, das sie als „biographisch, experimentell, metaphorisch“ beschreiben. Sechs Songs umfasst die EP, deren Titel – zu Deutsch „Bandwurm“ – bewusst gewählt ist: „Er steht als Bild für das Verhältnis zwischen Wirt und Parasit in der Musikindustrie“, erzählen sie. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1237668_image" /></div> <BR />Inspiriert vom Song „Dinosaurs Will Die“ der Punkband NoFX thematisiert die Band Missstände im Musikgeschäft, „in dem die Künstler selbst in der Regel nicht zu den großen Gewinnern zählen“.<h3> Texte mit doppeltem Boden</h3>Inhaltlich bewegt sich „Tapeworm“ zwischen großen und kleinen Dramen, zwischenmenschlichen Geschichten und gesellschaftlichen Beobachtungen. Die Texte bleiben bewusst offen, denn Mehrdeutigkeit gehört zum Konzept. <BR /><BR />Auch klanglich deckt die EP ein breites Spektrum ab. Stücke wie „Hands up, pants down“ laden zum Tanzen ein, während der Titelsong „Tapeworm“ eine fast hypnotische Reise durch dichte Klangräume eröffnet. Erwähnenswert ist auch „Working Class“, das durch die ungewöhnliche Kombination aus Jam-Rock und Saxophon auffällt.<h3> Freitag ist „Backstage“-Tag</h3>Jeden Freitag stellen wir im Rahmen von „Backstage“ die beste Musik „Made in Südtirol“ vor - im „Dolomiten Magazin“, auf „STOL“ und bei „Südtirol 1“. „Backstage“ bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern die größte mediale Bühne des Landes.