250 Millionen Jahre alte Fossilien besichtigen – das können alle Besucher in Zukunft noch besser: Das Möltner Fossilienmuseum soll noch attraktiver und besucherfreundlicher werden. Bald beginnen die Bauarbeiten.<BR /><BR /><BR /><i>Von Benno Zöggeler</i><BR /><BR /><BR />Das bestehende Fossilienmuseum im Dorfzentrum von Mölten, das große Schätze birgt, soll in Zukunft noch ansprechender aufbereitet werden. Dafür soll ein neues Projekt sorgen, das demnächst in die Tat umgesetzt wird.<Vorspann><BR /><BR />„Die Arbeiten für das neue Fossilienmuseum sind bereits ausgeschrieben, und es hat sich eine Südtirole Firma gemeldet. Wir können voraussichtlich mit 1. April mit den Bauarbeiten bewolginnen“, sagt der Möltner Bürgermeister Walter Gruber. </Vorspann>Architekt ist Martin Riegler aus Sigmundskron, der das Gebäude mit Carmen Cia plant. Erst kürzlich haben die Architekten dem Möltner Bürgermeister Gruber ein Modell des geplanten neuen Museums mit wirklichkeitsnahen Aufnahmen, wie es geplant ist und später aussehen wird, vorgestellt. Die Investitionssumme beträgt rund 500.000 Euro. <BR /><BR /><b>Bauarbeiten starten</b><BR /><BR /> Geschaffen hat das Museum Anfang der 1980-er Jahre der Hobby-Geologe und frühere Bürgermeister Franz Josef Karnutsch. Das bestehende Gebäude und das Besucherkonzept sollen erneuert werden. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen. Bei der Ausarbeitung des neuen Museums wurde die Paläontologin Evelyn Kustatscher hinzugezogen. Der Architekt Martin Riegler gab dem ganzen die Form: Es wird ein moderner Betonbau. <BR /><BR />Wie im jetzigen Museum sollen die Fossilien auch künftig in Vitrinen auf 2 Ebenen gezeigt werden. Geplant ist eine audiovisuelle Aufbereitung, die in zeitgemäßer Weise Zugang zu den Informationen schafft. Geplant ist auch ein technisch gut ausgestatteter Raum, in dem Besucher auf die Ausstellung vorbereitet werden. <BR /><BR /><b>Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten</b><BR /><BR />Das Fossilienmuseum zeigt übrigens die schönsten Funde aus der Umgebung von Mölten und gibt Zeugnis geologischer Prozesse, die über Millionen Jahre gewirkt haben. In 11 Schaukästen werden Mineralien, Fossilien und geologische Handstücke gezeigt. <BR /><BR />Besondere Aufmerksamkeit verdienen die fossilen Baum- und Pflanzenreste, die etwa 250 Millionen Jahre alt sind. Es ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Tschögglberger Dorfes.