EU-Kommissionssprecherin Maja Kocijancic sagte am Montag auf eine entsprechende Frage in Brüssel, der Dialog „wird angemessen behandelt werden von der neuen Hohen Beauftragten“.Die Frage war aufgekommen, warum die bisherige EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zwar weiterhin die Atomverhandlungen mit dem Iran weiterführt, aber nicht mehr den Dialog zwischen Belgrad und Prishtina weiter betreut.Serbien und der Kosovo hatten sich im Vorjahr unter Vermittlung von Ashton auf eine bahnbrechende Vereinbarung zur Normalisierung ihrer Beziehungen geeinigt. Damit erfüllte Serbien die notwendige Bedingung zum Start von EU-Beitrittsverhandlungen. Zahlreiche Fragen der Zusammenarbeit müssen allerdings noch weiter geklärt werden. Belgrad erkennt die 2008 vom Kosovo ausgerufene Unabhängigkeit nicht an.„Der Dialog zwischen Kosovo und Serbien ist nicht mit den Iran-Verhandlungen vergleichbar. Im Falle des Iran ist das eine außergewöhnliche Situation“, sagte Kocijancic. Ashton will bis 24. November eine Einigung mit Teheran in dem jahrelangen Atomstreit erzielen.Das Engagement für den Dialog, der die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo zum Ziel hat, sei dagegen ein andauernder Prozess und werde einige Zeit brauchen. Details würden zum gegebenen Zeitpunkt bekannt gegeben werden, sagte die Sprecherin auf Fragen, ob Mogherini plane, demnächst eine Runde mit den Ministerpräsidenten des Kosovo und Serbiens, Hashim Thaci und Aleksandar Vucic, einzuberufen. „Weitere Details müssen erst ausgearbeitet werden.“apa